Für einen Euro habe ich das Buch in einem Grabbeltisch gebraucht gekauft. Weniger aus dem Grund der körperlichen Ertüchtigung, sondern eher, um mehr über “fernöstliche Weisheiten” zu erfahren. Dieses Ziel hat das Buch voll erreicht.
Es schildert die Entstehung von Yoga und kritisiert die auf den westlichen Lebensstil bezogenen Interpretationen der Weltanschauung. Hier wird Yoga in vielen Fällen als Körperertüchtigung angesehen und aus dem Kontext des Entstehens gerissen. Sämtliche Glaubensgrundsätze werden oftmals über Bord geworfen, wenn es darum geht, den Westlern in Kursen das Geld aus der langen Nase zu ziehen.
Ich würde es schon als eine Art Religion oder Philosophie bezeichnen. Der Unterschied ist, ähnlich wie im Buddhismus, nicht trennscharf. Ziel von Yoga ist es, sein ICH zu befreien. Es wird davon ausgegangen, dass das ICH nur eine Illusion ist. Um sich davon zu befreien sind Übungen mit dem Geist und dem Körper notwendig. Man kann somit durch Yoga zu seiner ursprünglichen Natur zurückkehren.
Das Buch Yogis hat mir einen guten uns soliden Eindruck über Yoga gegeben und vermittelt, dass man die hier bekannten Übungen nicht von der dahinter stehenden Weltanschauung trennen kann, darf und sollte. Das Yoga in unseren Sport-Zentren ist somit eine aus dem Kontext gerissene, rudimentäre Vermarktung einer östlichen, ernstzunehmenden, kulturellen Weltanschauung.
Subjektive Meinung: 2+
Tags: Glaubensrichtung | Grabbeltisch | religion | YogaKommentare: 0 Kommentare
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Ja, ich gebe es zu. Ich nutze auch google-Produkte neben der Suchmaschine. Ich lese meine RSS-Feeds via feedly, was wiederum auf den google-reader zurückgreift. Ich nutze Gmail zum abrufen bestimmter E-Mails. Hin und wieder erstelle ich Dokumente bei docs.google.com und Orte suche ich natürlich bei maps.google. Das Google ein Datensauger ist, das war mir zwar klar, aber ich finde es gut, dass man immer wieder darauf gestoßen wird. Vielen Dank an alle, die versuchen, mir die Augen zu öffnen. So wie die Macher dieses Videos:
Tags: Datensauger | Dokument | e-mail | feed | Gmail | google | rss | RSS-Feeds | Suchmaschine | videoKommentare: 3 Kommentare
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Wieder ein Video aus der Rubrik: “Menschen, die zu viel Zeit haben”. Ein Freak baut mit mehreren Rubiks-Würfeln ein Mosaik. Ich weiß noch nicht, ob ich es gut finde oder albern. Sehenswert ist es aber auf alle Fälle.
Tags: Freak | Rubik | video | youtube | Zauberwürfel | zeitKommentare: 1 Kommentar
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In meiner Jugend habe ich in einer Hip-Hop-Crew mitgewirkt. Dort war ich erst mit Plattentellern beschäftigt und nachher gab man mir ein Mikrofon in die Hand, was sich als gute Idee herausstellte. Denn nicht nur mein lyrisches Geschick kam als MC zur Geltung, sondern auch meine lautmalerischen Einlagen als Human-Beatbox kamen immer mehr zum Einsatz. Heute bin ich zwar immer noch hinter den Plattentellern und unter der Dusche kommt auch der alte Beatboxer durch, aber grundsätzlich bin ich da ruhiger geworden. Wenn ich aber ein solches Video sehe, wie das von Beardyman, dann juckt es in den Fingern Lippen – und zwar gewaltig!
Gerade durch die ganze Technik, die man mittlerweile bekommen kann, sind fast unmögliche Skills möglich. Zieht Euch dieses einstündige Video rein und ihr wisst, was ich meine! Das Publikum geht nachher auch noch richtig gut ab und tanzt zu den Beats des Beatboxers.
Tags: Beardyman | Beat | Beatboxing | Dusche | Finger | hip-hop | Mikrofon | Plattenteller | video | youtubeKommentare: 1 Kommentar
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Stiefmütterlich wurde das Thema gehandhabt. Es gab und gibt zwar recordmydesktop als Konsolenprogramm und dafür auch eine GTK-GUI, aber die Benutzbarkeit des Ganzen ließ schon zu wünschen übrig. Auf optische Rückmeldungen, welche Maustaste oder welche Taste auf der Tastatur gedrückt wurde, musste man gänzlich verzichten.
Diese Lücke scheint nun recorditnow zu schließen. Bisher mit Erfolg. Die stabile Veröffentlichung ist bereits in der Lage Klicks der Maus zu visualisieren. Die Entwicklerversion kann auch schon gedrückte Tasten darstellen. Mit diesen beiden Funktionen hängt es die Konkurrenz weit ab.
Recorditnow greift aber auch auf recordmydestop zrück, lässt die Funktionen für den Anwender aber einfacher erscheinen. Mit zwei Klicks bestimmt werden, welches Fenster aufgenommen werden soll oder ob der ganze Bildschirm herhalten muss.
Das Programm hat das Potential, eines meiner Lieblingsprogramme zu werden.
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