Veröffentlicht am 24. Oktober 2007 um 10:30 Uhr
Also was sich Blogger heute leisten um Besucher auf den Blog zu locken, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Der professionellste Blogger aus Deutschland gibt ja immer wieder professionelle Tipps, wie man durch bloggen reich und sexy wird und hat sich auch durch andere Aktionen schon einen richtig guten Namen in der Blogosphäre gemacht.
Junge Blogger
Nun versuchen aber auch noch andere Blogger auf einen solchen Zug auf zu springen. Yannick von Blogschrott gibt als Tipp, wie man seinen Blog weit nach vorne bringt, dass man ein kostenloses e-Book schreiben solle. Thema?! Egal! Man muss sich nur ein bisschen in der Thematik auskennen. Na klar, es muss ja auch nicht wirklich was gutes in dem Buch stehen, denn es kostet ja schließlich nichts! Was nichts kostet muss auch nichts Wert sein!
Ich finde diese Zielsetzung einfach nur kontraproduktiv! Denn wenn jemand was zu sagen hat, dann soll er liebend gern ein Buch schreiben, einen Blog führen, auf die Straße gehen und predigen oder sonst seine Meinung kund tun. Aber nur der Besucher wegen, die evtl. auf Grund der fragwürdigen Superidee “kostenloses e-Book” auf meinen Blog kommen, finde ich die einfach nur grenzwertig.
Blogt doch bitte mit Inhalt
Im Allgemeinen fliegen bei mir die Blogs auch nach und nach aus dem a die NUR übers Bloggen schreiben… Klar schreibt man auch mal was über das Bloggen, aber nur solche Artikel wie “10 Tipps für ein erfolgreiches bloggen“, “Ich habe xxx€ mit meinem Blog verdient” und “Ich will meinen Blog heiraten…” nerven auf die Dauer nur und helfen auf lange Sicht keinem.
Leider sind diese Strategien immer wieder von kurzzeitigem Erfolg gekrönt, so dass sich doch noch welche finden, die auf den Zug aufspringen und wenn der Name oder die URL verbrannt ist und es mal nicht mehr so klappt, dann macht man halt einen anderen Blog auf
Ich hoffe ganz stark, dass sich auf Dauer doch Qualität in der Blogosphäre durchsetzt und die Selbstverliebheit in die Tätigkeit des Bloggens nachlässt und wir nicht immer nur Metabeiträge über das Bloggen lesen müssen.
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Zumal ja so ein eBook auch schnell geschrieben ist. Wo richtige Autoren mehrere Wochen / Monate schreiben, was zehn Mal gegen gelesen wird und halt ne Weile braucht, bis was ordentliches rauskommt, kann der geneigte Blogger von heute das mal eben am Wochenende machen.
“Thema?! Egal! Man muss sich nur ein bisschen in der Thematik auskennen. Na klar, es muss ja auch nicht wirklich was gutes in dem Buch stehen, denn es kostet ja schließlich nichts! Was nichts kostet muss auch nichts Wert sein!”
Schwachsinn. Ich sehe es als selbstverständlich an, dass das Buch, wenn man es zu seinem Blog schreibt, dass gleiche Thema enthält.
Rene, wenn ich Ferien habe, habe ich es in einer Woche fertig. Höchstens. Qualität – gut. Inhalt – gut.
Was dich nervt, oder nicht, was du gerne liest, oder nicht – ist Leuten wie mir, Rene oder anderen Bloggern, die das Ganze vielleicht mit etwas mehr Pep machen wollen, egal.
Leben und leben lassen. Wenn dir ein Blog nicht gefällt, musst du es auch nicht lesen. Ich muss sagen, dass du mich mit diesem Beitrag weiter gestärkt hast, ein Ebook zu veröffentlichen.
Du kannst mir nicht erzählen, dass du ein gutes eBook in weniger als einer Woche fertig bekommst! Nicht alleine und nicht, wenn es wirklichen Inhalt und einen gewissen Umfang haben soll. Wie willst du als Amateur-Schreiberling etwas schaffen, was professionelle Schriftsteller / Autoren nicht schaffen? Ganz ehrlich, Yannick? Komm mal wieder runter von deinem hohen Ross!
Ich kenne mich und ich kenne die Leistungen, zu welchen ich fähig bin. Ich war in den letzten zwei Jahren sehr oft als Texter aktiv und bin dafür bekannt, solche Arbeiten schnell und gut zu erledigen. Ein Ebook, zu einem Thema, was ich aus dem FF behersche, ist keine große Schwierigkeit.
Btw, was ist für dich “Umfang”?
Für ein Ebook sind 50 Seiten normal.
Der kleine Yannick, kaum ist mal jemand anderer Meinung als sein Gott “Probloggerworld” reißt er sein Maul wieder auf! Frag Dich endlich mal, woher dein Gott all diese Kenntnis hat, was er da an Scheisse schreibt! Er selbst hat nicht ein erfolgreiches Blog.
Wo liest du nun wieder heraus, dass ich ihn bewundere oder ähnliches? Kleiner Si.. oh, geh lieber mal ins Bett, ausschlafen.
So, nun mal halblang… Ich habe keine Lust auf Streitereien! Gerade nicht auf den Niveau (auch wenn ich nicht weiß, was “Kleiner Si..” heißen soll). Sachlich und kontrovers ist das alles kein Problem, aber nicht die Ebene.
1) Der Einwand von Rene, dass man eigentlich kein Buch auf einem annehmbaren Niveau (nein Yannick auch keine 50 Seiten…) in kurzer Zeit schreiben kann ist auf alle Fälle gültig. Das diese Idee eine “Schnapsidee” ist, dass wissen wohl alle, die mal einen längeren kohärenten Text in der genannten Länge haben verfassen müssen. (Diplom, Examen etc.)
2) Wenn die Leistungsansprüche einzelner Personen so gering sind oder die Fähigkeiten zu Schreiben so hoch, dass in kurzer Zeit ein solches Werk entsteht, so ist das natürlich völlig in Ordnung.
3) Ich kann und will niemanden abhalten ein Buch zu schreiben, was ich aber kritisiere ist die Zielsetzung, bzw. die Motivation, die dahinter steckt. Wie schon im Beitrag beschrieben, ist es gut zu Schreiben, wenn man etwas zu sagen hat, aber “nur” um ein paar Besucher auf den Blog zu locken ist meiner Meinung nach falsch. Noch schlechter finde ich es, wenn man dieses als Tipp veröffentlicht, um mehr Besucher auf die Seite zu bekommen.
Ich habe schon mehrmals Texte in dieser Größenordnung verfasst. Mein erstes “Buch” hatte 20 Seiten, DIN A4, handgeschrieben. Ich war 9 Jahre alt.
Hey Yannick, dann scheint es ja mit dem Schreiben schon zu klappen, aber das Lesen üben wir dann nochmal, gelle?! Bitte versuche es doch noch einmal mit dem Punkt 2 (zwei) meines letzten Beitrags.
Aber wie sagt man so schön: Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an und wer sich verteidigt, der klag sich an…