Screencasts unter GNU/Linux

Mrz
1
2010

Stiefmütterlich wurde das Thema gehandhabt. Es gab und gibt zwar recordmydesktop als Konsolenprogramm und dafür auch eine GTK-GUI, aber die Benutzbarkeit des Ganzen ließ schon zu wünschen übrig. Auf optische Rückmeldungen, welche Maustaste oder welche Taste auf der Tastatur gedrückt wurde, musste man gänzlich verzichten.

Diese Lücke scheint nun recorditnow zu schließen. Bisher mit Erfolg. Die stabile Veröffentlichung ist bereits in der Lage Klicks der Maus zu visualisieren. Die Entwicklerversion kann auch schon gedrückte Tasten darstellen. Mit diesen beiden Funktionen hängt es die Konkurrenz weit ab.

Recorditnow greift aber auch auf recordmydestop zrück, lässt die Funktionen für den Anwender aber einfacher erscheinen. Mit zwei Klicks bestimmt werden, welches Fenster aufgenommen werden soll oder ob der ganze Bildschirm herhalten muss.

Das Programm hat das Potential, eines meiner Lieblingsprogramme zu werden.

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Kategorien: Computer/Software | Erfahrungen | GNU/Linux | Medien

Übersetzer für ein Wordpress-Plugin gesucht

Feb
10
2010

Vor ein paar Tagen habe ich in meinen Kommentaren einen Beitrag gefunden, der mich bittet ein Plugin zu übersetzen. Rodrigo Polo hatte gesehen, dass ich mal ein Plugin übersetzt habe und stellte so eine Anfrage, ob ich nicht sein Plugin übersetzen wolle. Leider habe ich da im Moment keine Kapazitäten frei, daher möchte ich Euch hier auf das Projekt aufmerksam machen. Guck Euch mal die Seite an: http://wordpress.org/extend/plugins/stream-video-player/

Wenn Ihr dann Bock darauf habt meldet Euch bei Rodrigo Polo und übersetzt das Plugin!

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Kategorien: GNU/Linux | Medien | Web 2.0

Zeichen und Wunder bei KDE

Jan
28
2010

Vor knapp 4 Jahren habe ich begonnen, dieses Blog zu führen. Mein zweiter Eintrag1 machte auf eine fehlende Funktion in der Editor-Komponente von kate aufmerksam. So zeigte kate während des Schreibens keine Rechtschreibfehler an.

Vor einigen Tagen habe ich den zweiten Release Candidate von KDE 4.4 installiert und durch Zufall bin ich auf die funktionierende Rechtschreibungsüberprüfung gestoßen. Wow, das war ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einer Sekunde. Aber die Freude hielt nicht lange an, da mir gleichzeitig bewusst wurde, dass ich mit allen Examen durch bin und in naher Zukunft erst einmal keine weitere wissenschaftliche Arbeit verfassen muss und kile, das die kate-Bibliotheken nutzt, nun eher brach liegen wird.

KDE4.4 macht einen befriedigenden2 Eindruck. Es sieht schicker aus und hat einige nützliche Funktionen, wie das Gruppieren von Fenstern, aber leider scheinen die 3D-Effekte langsamer zu sein und der Aufbau der Fenster ist nicht ganz flüssig. Ich hoffe, dass sich das zur finalen Version noch ändern wird.

  1. Auch wenn dieser “Der erste Eintrag” heißt, ist es der zweite. Ich weiß, das verwirrt, ist aber so. []
  2. Na super, jetzt schreibe ich schon in den Notenabstufungen… #fail []
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Kategorien: Erfahrungen | GNU/Linux

Durch Zufall Verbindlichkeit schaffen

Jan
25
2010

Ein wichtiger Punkt in meinem Unterricht ist das Schaffen von Verbindlichkeit. Die Schülerinnen und Schüler müssen wissen, dass die Aufgaben, die sie von mir erhalten, verbindlich eingehalten und auch durchgeführt werden müssen. Aber wie schafft man es, dass 25 oder mehr Schülerinnen und Schüler in einer Einzel- oder Gruppenarbeit wirklich ihre Arbeit machen, auch wenn den Einen oder die Andere das Thema gar nicht so stark interessiert?

Man kommuniziert, dass irgendwer am Ende der Bearbeitung die Ergebnisse vortragen wird. Wer das sein wird, dass entscheidet der Zufall.

Der Zufall hat mehrere Vorteile

  • Dadurch, dass niemand weiß wer die Ergebnisse vorträgt, müssen sich die Schülerinnen und Schüler gleichermaßen auf die Präsentation vorbereiten.
  • Die Verantwortung, wer präsentiert liegt weder beim Lehrer, noch bei den Schülerinnen und Schülern. Läge sie bei den Schülerinnen und Schülern, dann würden immer die Gleichen präsentieren. Läge sie bei der Lehrkraft, dann würden auch, denn sicherlich steuert der Lehrer seine Wahl, auch wenn er sich noch so anstrengt, dieses nicht zu tun.
  • Der Lehrer wählt nicht nach  Sympathie oder Antipathie aus.

Die Sache mit dem Würfel

Wie aber kommt der Lehrer an eine Zahl mit genügend hohem Wert und reagiert auf auch Fluktuationen innerhalb der Klassengröße? Es gibt zwar mehrseitige Würfel, aber diese sind nicht so flexibel, wenn mal Schülerinnen und Schüler krank sind.

Der ambitionierte Lehrer tippt eben ein kleines Skript – so habe ich es getan ;)

Man braucht

Figlet, bash und die Schriftart doh für figlet. So installiert man den Kram unter Ubuntu Karmic:

sudo aptitude install figlet
sudo wget http://www.figlet.org/fonts/doh.flf -O /usr/share/figlet/doh.flf

Das kleine Skript sieht dann so aus:

#!/bin/bash
for i in `seq 1 15`
do
  let "zahl = $RANDOM % ${1} + 1"
  clear
  figlet -w 140 -c -f doh $zahl
  sleep 0.05
done
exit 0

Die for-Schleife ist natürlich nicht notwendig, aber dadurch sieht das Ganze etwas netter aus und es erzeugt ein bisschen Spannung. In der ersten Zeit habe ich die Zahlen über einen Beamer projiziert, aber mittlerweile vertrauen mir die Schülerinnen und Schüler, dass ich beim Nennen der Zahlen nicht schummle.

Feedback

Die Schülerinnen und Schüler finden die Prozedur am Anfang etwas befremdlich, wenn man plötzlich nur noch eine Nummer ist. Aber nach kurzer Zeit finden sie es ein faires Verfahren, um Ergebnisse zu präsentieren und fordern es auch ein, wenn man selber mal nicht daran denkt.

Ergebnis

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Kategorien: Bildung | GNU/Linux

Homebanking unter GNU/Linux

Jan
19
2010

Jede Bank bringt ihre eigene Benutzeroberfläche mit, über die man per Browser seine Geschäfte erledigen kann. Um als Kunde von verschiedenen Banken nicht die Übersicht zu verlieren, ist der Einsatz einer Homebanking-Software auf dem heimischen PC angebracht.

Software out-of-the-box

Ubuntu bringt auch Software von Haus aus mit, mit denen das Verwalten möglich ist – oder möglich sein soll. Da ich aber von Natur aus kein Buchhalter bin und vom Buchen und der Buchhaltung wenig bis gar keine Ahnung habe, habe ich Kmymoney2 und GNUCash zwar ausprobiert, aber richtig verstanden habe ich keines der beiden Programme. Sicherlich sind die Programme großartig, wenn man weiß, was man wie wo verbuchen muss.

Keep it simple

Ich für meinen Teil brauche aber nur eine Software, mit der ich meine Konten – ähnlich der Web-Oberflächen – verwalten kann. Auf der Suche danach bin ich über hibiscus gestolpert. Es handelt sich dabei um eine Java-Applikation, die als Plugin in jameica geladen wird. Was das genau bedeutet, das weiß ich auch nicht ;) Fakt ist: In dem aktuellen nightly-builds funktioniert das Ganze auch mit meiner Bank, die sich augenscheinlich nicht an die HBCI-Standards hält. Das Programm ist einfach aufgebaut und erledigt genau das, was ich erwartet habe und die Installation ist dank einer guten Dokumentation recht einfach.

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