Ein riesiger Pinguin (Tux) in Kiel

Veröffentlicht am 15. Juli 2010 um 14:15 Uhr

Gestern ist er mir mal wieder aufgefallen, der überdimensionale Tux in der Fußgängerzone von Kiel. Ich habe keine Ahnung, was der da macht, wieso er da sitzt und wer ihn dort angebracht hat, dennoch finde ich es klasse, das Maskottchen von GNU/Linux überdimensional in der Stadt zu sehen.

Hat jemand von Euch eine Ahnung, wieso der dort an den Rolltreppen zum Sophienhof prangt? Wenn ja, dann schreibt es doch kurz in die Kommentare! Merci.

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2 Kommentare

Kategorien: GNU/Linux

Schreiben, nichts als schreiben

Veröffentlicht am 5. Juli 2010 um 14:15 Uhr

Wenn man Texte produzieren will, dann ist es wie mit anderer Arbeit am Schreibtisch: Man lässt sich schnell von anderem Kram ablenken. Ich kenne das aus der Zeit in der Universität, dass man sich lange und ausgiebig mit den Formatierungsmöglichkeiten des Schreibprogrammes auseinandersetzte, aber weniger mit den Inhalten der zu verfassenden Arbeit. Als ich das verstanden hatte, habe ich mich in LaTeX eingearbeitet und verfasste seitdem meine Arbeiten nur noch mit diesem Textsatzsystem. Ich konnte mich nicht mehr von den vielen Möglichkeiten ablenken lassen, die Textverarbeitungsprogramme bieten und habe mich viel stärker auf die Inhalte konzentriert.

Jetzt verfasse ich, wenn es um Fließtexte geht, in der Regel nur noch Blogeinträge. Diese schreibe ich in der Regel vor. Da ich auch Freistunden in der Schule nutze, um an den Texten zu arbeiten und ich nicht überall in unserem Gebäude WLAN-Empfang habe, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe somit einen Ordner in meiner Dropbox erstellt, in dem die Artikel vorgeschrieben werden. Dieser wird dann automatisch synchronisiert und ich kann an den Texten auch auf dem Ideapad arbeiten. Aber mit welchem Programm sollte ich die Texte verfassen?

Writer der OOo-Suite ist nicht sonderlich gut geeignet, da es Ressourcen  ohne Ende frisst und auch ca. eine halbe Stunde braucht, bis es gestartet ist. Das ist keine Alternative, um mal eben etwas zu tippen. Kate ist zwar ein einfacher Editor, aber irgendwie fühlte es sich nicht optimal an. Auf meinen Streifzügen durchs Netz bin ich dann auf WriteRoom gestoßen. WriteRoom ist ein Texteditor ohne jeglichen Schnickschnack, der im Vollbildmodus den Text präsentiert. Leider ist dieses Programm nur auf einem angebissenen Apfel lauffähig.

Dennoch machte mich die Idee des simplen, aber nett aussehenden Editors neugierig. Auf der Suche nach einer Möglichkeit ähnlich unter GNU/Linux zu arbeiten, stieß ich auf pyroom. Leider ist dieses Programm mit einem Fehler in Ubuntu 10.04 ausgeliefert worden. Man bekommt es aber dennoch zu laufen, wenn man pyroom so startet:

LANGUAGE='' pyroom &

Da ich aber von Grund auf faul bin und nicht jedesmal Lust habe, diese Zeile einzutippen, habe ich diese Zeile in eine Datei geschrieben, ausführbar gemacht und in ~/bin als PyRoom gespeichert. Nun rufe ich nicht mehr pyroom auf, sondern PyRoom und schon klappts auch mit dem Nachbarn. ;)

Für die, die keine Ahnung haben, wie sie das machen sollen, was ich eben beschrieben habe, hier ein paar Zeilen Code, die ihr nur in die Konsole kopieren müsst – dann sollte alles funktionieren.

sudo apt-get install pyroom
mkdir ~/bin
echo "#\!/bin/sh\n LANGUAGE='' pyroom &" > ~/bin/PyRoom
chmod u+x ~/bin/PyRoom

Nun gebt ihr in der Konsole PyRoom ein und schon startet das Programm. Viel Spaß beim ablenkungsfreien Schreiben.

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Zettelkasten ist jetzt OpenSource

Veröffentlicht am 3. Juli 2010 um 14:15 Uhr

Es war sicherlich kein einfacher Schritt für Daniel Lüdecke, dem Macher des Zettelkastens, aber heute kann man auf der Mailingliste lesen, dass er sich dazu entschieden hat, sein Programm unter der GPL-3.0 zu veröffentlichen.

Seit einiger Zeit gab es immer wieder Diskussionen auf der Mailingliste, ob es nicht sinnvoll sei, da Programm als OpenSource weiterzuentwickeln. Da Daniel sich selbst Ideen bei OpenSource-Projekten für den Zettelkasten holt, war es für ihn klar, dass es darauf hinauslaufen würde, dass er auch seinen Zettelkasten der Gemeinschaft zur Verfügung stellt. Gehostet wird das Projekt jetzt auf http://kenai.com/projects/zettelkasten. Hier sollen nun auch Fehler und Wünsche eingetragen werden.

Ich bin der Meinung, dass dieser Schritt ein Schritt in die richtige Richtung ist. Von dieser Stelle aus: Glückwunsch zum Schritt in die OSS-Gemeinde.

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Endlich Alternative zu Amarok2

Veröffentlicht am 30. Juni 2010 um 14:15 Uhr

Wer schon mehrere Jahre mit KDE unterwegs ist, der wird sicherlich -ebenso wie ich- ins Kopfkissen geweint haben, als raus war, das Amarok1.4 von Amarok2 abgelöst wurde. Amarok2 war und ist immer noch nicht mehr und nicht weniger als eine Software im Beta-Stadium. Viele unschlagbare Funktionen aus Amarok1.4 sind unter den Tisch gefallen lassen worden. Dafür kommt Amarok2 nun mit einen extravaganten Layout daher nervt aber nur rum, wenn es um die eigentlichen Funktionen geht.

Heute habe ich auch Ubuntuxx gelesen, dass es einen Port von Amarok1.4 gibt. Yiha!!! Endlich mal eine gute Nachricht! Das Entwicklerteam stellt auch ein ppa für ubuntu zur Verfügung. Um an clementine (so nennt sich der Port) zu kommen einfach folgende Zeilen in einer Kommandozeile eingeben:

sudo apt-add-repository ppa:riccetn/clementine
sudo apt-get update
sudo apt-get install clementine

Und schon kann es im Amarok1.4-Feeling losgehen!

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Frisurenvorschläge für Linux

Veröffentlicht am 26. Mai 2010 um 14:15 Uhr

Was es nicht alles für Software im OpenSource-Bereich gibt. Kürzlich bin ich über eine Software gestolpert, die dem Friseur erlaubt, dem Kunden seinen zukünftigen Haarschnitt zu demonstrieren.

Das Schöne daran ist, dass das Tool nicht nur unter Linux laufen soll, sondern auch auf anderen gängigen Plattformen. Da es in Java programmiert ist, glaube ich auch, dass das relativ einfach funktionieren wird.

Die Anwendung ist recht simpel, bedarf aber eines Fotos, welches frontal aufgenommen wurde und auf dem so wenig wie möglich eigene Haare zu sehen sind. Dann legt man nur noch die Kopfform fest und schon kann man verschiedene Frisuren in unterschiedlichen Farben testen.

Außerdem ist das Werkzeug auch in der Lage Lidschatten, Rouge und Lippenstift hinzuzufügen. Darauf habe ich bei meinem Beispielbild aber verzichtet.

Für die Lernfeldarbeit bei den Friseuren ist das Programm sicherlich interessant, da es gute Ergebnisse erzielt und dennoch kostenfrei zu nutzen ist.

Das Programm nennt sich jKiwi und ist auf der eigenen Homepage für die verschiedenen Betriebssysteme herunterladbar.

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