Man kann sich ärgern lassen…

Veröffentlicht am 3. April 2013 um 14:15 Uhr

… muss man aber nicht.

In den letzten Tagen zog sich durch meine Kanäle in den Web2.o-Diensten die Nachricht, dass Google ihren RSS-Reader einstellen werden. Meine erste Reaktion: WTF!!!

Der Reader ist war ein Werkzeug von google, welches ich täglich genutzt habe. Nun stellen die von google das Werkzeug mal eben ein. Ich will hier nicht, wie viele andere Beiträge zu dieser Zeit, google kritisieren. Es handelt sich dabei um eine Unternehmen und die haben nichts anderes im Kopf, als Geld zu verdienen und da passt augenscheinlich ein RSS-Reader nicht mehr in das Konzept.  Den Einzigen, den ich kritisieren darf, dass bin ich.

Seit JAHREN bin ich ein Verfechter von OpenSource-Software. Ich probiere aber auch gerne neue Sachen aus, und so bin ich über Jahre hinweg bei vielen Diensten gelandet, die nichts mehr mit der Offenheit, die ich für wichtig erachte, zu tun haben. Kein Wunder, dass die Retourkutsche nur eine Frage der Zeit war. Also: Weg vom zentralen Speichern meiner Daten bei fremden Diensten – hin zur Kontrolle meiner Daten.

Folgende Dienste habe ich nun gewechselt

  1. Als erstes habe ich den google reader durch den tiny tiny RSS ersetzt. Eine Installation auf meinem Webspace erlauben mir und in Zukunft auch meiner Frau, unsere Feeds zu lesen und im Bilde zu bleiben.
  2. Danach habe ich roundcube installiert und mein privates E-Mail-Postfach in ein IMAP gewandelt. Alle E-Mailadressen, die ich habe, leite ich an eine Adresse weiter und kann so, wie damals in gmail, überall eine E-Mails empfangen, lesen, beantworten und neue schreiben. Auf dem Desktop nutze ich gerade hin und wieder thunderbird, aber unter Umständen versuche ich kmail mal wieder.
  3. Weiterhin habe ich einen URL-Shortener installiert, der es mir erlaubt URL, die sehr lang sind, zu kürzen. Es handelt sich um yourls.org. Das funktioniert super gut – auch wenn ich mich noch umstellen muss, wenn ich den einen oder anderen Service nutze.
  4. Ein weiteres Werkzeug ist noch in der Pipeline: Ich versuche gerade eine owncloud-Installation, die mir ermöglichen soll, auch meine Kontaktdaten und Kalender in meine Fänge zu holen ;) Da gibt es aber gerade Probleme mit der CardDAV-Anbindung… Aber mal gucken, das bekomme ich sicherlich auch noch hin.

Ich habe letztens in einem Podcast1 gehört: “Wenn der Dienst umsonst ist, dann bist Du die Ware!” Ich möchte mich nicht zu einer solchen absoluten Aussagen hinreißen lassen, denn gerade in der OpenSource-Welt gibt es viele Dinge, die nichts kosten, aber auch keinen Gegenwert verlangen oder ihn implizit vom Benutzer ziehen. Ganz im Gegenteil: Wenn ein Dienst umsonst ist, dann LIES! Informiere Dich! Und bleibe Deinen Grundsätzen treu oder wirf sie nur begründet über Bord!

  1. Leider weiß ich nicht mehr welcher… Sicherlich irgendwas vom CCC []

Auf dem Weg zum Vegetarier?

Veröffentlicht am 18. März 2013 um 14:15 Uhr

Ich esse am liebsten, was vier Beine und eine Mutter hatte.
Tofu schmeckt am besten, wenn man es kurz vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak austauscht.
Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.1

So oder so ähnlich klingen die Aussagen, wenn überzeugte Fleischesser mal auf eine vegetarische Ernährung angesprochen werden. Auch aus meinem Mund kamen und kommen solche Sprüche. Gerade wenn man im Sommer von dem Grill steht, eine Flasche Bier in der Hand hat und mit den “Kerlen” Fleisch auf das Feuer schmeißt.

Die Körnerfresser

Aber wie so häufig gibt es immer Menschen im Leben, die einem die eigene Lebenseinstellung madig machen wollen. Früher waren es eben die “Körnerfresser” und “Rentierpulliträger” im Freundeskreis, die versucht haben, einen zu überzeugen, keine Lebewesen mehr zu essen. Aber richtig ernst hat man diese Weltverbesserer nicht genommen. Zack – nächste Pulle Bier auf und damit das Steak runterspülen…

Die Körnerfresser im Internet

Mittlerweile nehmen die Versuche der “Weltverbesserer” ungeahnte Ausmaße an.  Es gibt ganze Dokumentationen, die dann auch noch frei im Internet zugänglich sind, die dem gemeinen Fleischesser zeigen, was er da isst und wie die Ware produziert wird. Eine Dokumentation ist der Film earthlings. Es handelt sich um eine Dokumentation in Spielfilmlänge, die nicht nur anregt, sich vegetarisch zu ernähren, sondern vegan zu leben und dieses mit eindrucksvollen, blutigen und gewalttätigen Bildern untermalt.

Die Weltveränderung

Können diese Filme Menschen zu besseren Menschen machen? Oder sind sie nur Wasser auf die Mühlen der Vegetarier und Veganer? Hat sich irgendjemand auf Grund eines solchen Filmes dazu entschieden, kein Fleisch mehr zu essen oder keine Lederschuhe mehr zu tragen? Sind Menschen, die kein Fleisch essen, die besseren Menschen? Ist vielleicht nicht das Fleisch, sondern der übertriebene Konsum das Problem?

Mich haben diese Filme zum Nachdenken gebracht! Sie haben mich noch nicht überzeugt, aber ich fühle, dass ein Weg geebnet ist und mein Konsum bezogen auf Fleischprodukte überdacht wird. Vielleicht werde ich eine Person, die durch diese Filme zu einem besseren anderen Menschen wird.

Die Filme

Die Filme sind nicht schön! Es werden Tötungen von Tieren, Produktionsbedingungen und der allgemeine Umgang von Menschen mit Tieren gezeigt. Ich empfehle dennoch jedem, sich anzusehen, wie wir mit den anderen Bewohnern dieses Planeten umgehen. Wie wir sie behandeln, wie wir sie produzieren, wie wir sie schlachten, wie wir sie essen.

Earthlings in einer deutschen Version

Gelöschte Szenen aus earthlings

Kurzfilm zur Tierproduktion

 

  1. 1. Mose 1,28 []

Lasst mich frei – Und: Wer ist das überhaupt?

Veröffentlicht am 15. Dezember 2012 um 22:04 Uhr

Auch auf Grund der Tatsache, dass ich seit fast Anfang des Jahres kein fern sehe, weiß ich mit dem Namen und dem Gesicht des jungen Mannes nichts anzufangen. Ich bin davon überzeugt, dass ich ihn auch nicht kennen würde, wenn ich ferngesehen hätte. Er hat aber etwas zu sagen und das will ich Euch nicht vorenthalten.

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So macht man Werbung

Veröffentlicht am 11. Dezember 2012 um 23:05 Uhr

Und? Was machste nach dem Abi?” “Mhm, ja – so irgendwas mit Werbung oder Medien…” So oder so ähnlich verliefen vor vielen Jahren unzählige Gespräche. Ich bin mir nicht sicher, welche Branche heute das Bild bestimmen würde, aber die Werbebranche ist ja noch immer bei vielen auf dem Wunschzettel, die meinen, einen Computer bedienen zu können: “Hey – ich habe mir Photoshop besorgt, ich mach’ die Flyer für die nächste Party…” “Jo, ich habe LibreOffice Writer, ich schreib’ dann mal eben ein Buch…” Aber wer macht eigentlich Werbung und wie funktioniert das Ganze?

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Meine Schulden und ich… (alles fiktiv – ist doch logisch)

Veröffentlicht am 2. August 2011 um 14:15 Uhr

Oha, ich habe dieses Jahr 15.000€ mehr Schulden gemacht als ich eigentlich wollte. Nunja, das passiert. Gerade wenn man ein Kind hat und so.. Klar, ich habe schon die letzten Jahre wie ein Wahnsinniger über meine Verhältnisse gelebt – auch ohne Kind. Aber das coole ist ja, ich bin so ein vertrauenswürdiger Mensch, dass die Banken mir einfach das Geld in den Rachen schieben.

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