Seit einiger Zeit habe ich ja mein eigenes Wiki, in welchem ich sowohl Methoden als auch Unterrichtsentwürfeskizzen für mich selbst notiere, aber dennoch der Öffentlichkeit zugänglich mache. 1
Nachdem ich meine Prüfung zum 2. Staatsexamen abgelegt habe, habe ich sofort einige Nebenaufgaben wahrgenommen und engagiere mich ich Arbeitsgruppen. In beiden Gruppen habe ich vorgeschlagen, mein Wiki als Kommunikationsplattform zu nutzen.
Die Idee kam in der Arbeitsgruppe Internet sehr gut an und wird bereits sehr intensiv genutzt. Es werden Protokolle von Sitzungen festgehalten, Tagesordnungen für die kommenden Sitzungen notiert, To-Do-Listen geführt usw. Auch ältere Kolleginnen trauen sich und fühlen sich nach kurzer Zeit schon wie zu Hause.
Die andere Arbeitsgruppe befasst sich mit einem Jahresheft unseres Standortes. Da dieses noch im Januar fertig werden soll, habe ich mich entschlossen als einziger Setzer, die Zeitung zu setzen. Jaha – ich wusste es nicht besser! Es ist ein Haufen Arbeit, aber Kolleginnen und Kollegen in einem Schnellkurs DTP-Grundkenntnisse beizubringen und in die Bedienung von Scribus einzuweisen, um in ein paar Wochen ein Heft drucken zu lassen, dass war mir dann doch zu viel
Hier hält sich die Begeisterung der Kolleginnen und Kollegen noch in Grenzen.
Zum Einsatz kommt bei mir dokuwiki. Dieses wiki braucht nicht viel. Es reicht Webspace mit php. Eine Datenbank ist nicht notwendig, da alle Daten in Textdateien auf dem Server gespeichert werden. Dadurch ist es auch relativ einfach ein Backup zu machen.2 Es gibt einen Haufen an Plugins, die aber nicht immer weiterentwickelt werden. Die Software selbst wird ständig weiterentwickelt und man wird hin und wieder aufgefordert, sie zu aktualisieren. Das ist (noch) nicht so einfach wie bei Wordpress, aber irgendwas ist ja immer.
Es ist geplant, dass die neue Homepage auch ein wiki als “Lehrerforum” bekommen soll. Ich denke, dass es erst einmal reicht, das Ganze einfach in die Menge zu werfen und dann zugucken was passiert. Nach einiger Zeit werden wir dann mal über eine Schulung zur Benutzung nachdenken und dann hoffen, dass die Vorteile bei allen vielen Kollegen ankommen
Aber im Moment ist ja mein Wiki genug
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Seit Jahren bin ich glücklicher Kunde bei allinkl.com. Mehrere Domains sind dort gehostet und auch Kunden von mir habe ich diesen Provider empfohlen. Gründe dafür waren immer:
Nun machen mich die neuen “Sicherheitseinstellungen” von all-inkl.com aber richtig stinkig.
Seit Jahren nutze ich liebend gerne die Funktion der “direkten Weiterleitung” bzw. der “Umleitung” von E-Mails. Diese Funktion versendet eine empfangene E-Mail direkt an einen anderen Empfänger.1 Der Unterschied zur “Weiterleitung” liegt darin: Die E-Mail Adresse des Absenders und der Nachrichteninhalt bleiben gleich. Außerdem werden weitere Tags im Header aufgenommen. Diese kennzeichnen die Mail als Weiterleitung und nicht als Spam.
Da diese E-Mails eine andere Domain in ihrem Absender tragen als die Domain über die es geschickt wurde2, gehen die Admins von allinkl.com nun davon aus, es handelt sich bei den versendeten Mails um Spam.
Damit über die Mailserver der einzelnen Domains nicht soviel Spam verschickt wird, wird es in naher Zukunft nur noch möglich sein Mails per SMTP-Authentifizierung zu versenden. Das finde ich richtig gut! Durch diese Art der Authentifizierung werde ich eindeutig als Benutzer identifiziert und der Server “weiß”, dass ich es bin und berechtigt bin, E-Mails über den Server zu versenden. Somit dürfte dem direkten Weiterleiten von E-Mails nichts mehr im Wege stehen, denn es dürfen ja nur Personen versenden, die das auch dürfen – denkste! Allinkl.com konfiguriert nun seine Mail-Server so, dass ein wichtiger E-Mail-Standard nicht mehr möglich sein wird: Das direkte Weiterleiten wird unterbunden!!!
Natürlich bin ich als Verbraucher auf Harmonie bedacht und habe den Support über diese Unstimmigkeiten in Bezug auf E-Mail-Standards in Kenntnis gesetzt. Leider kommen von dort ungewohnt scharfe Töne: Ich müsse das umsetzen, was sie mir vorgeben. Mhm, da hat wohl jemand die freie Marktwirtschaft (noch) nicht verstanden!
Kann man dem Provider nun mangelndes Fachwissen nachsagen, weil er augenscheinlich nicht in der Lage ist, zwischen Spam und umgeleiteten E-Mails zu unterscheiden? Soweit will ich nicht gehen – bei dem Provider arbeiten sicherlich einige, die den Unterschied nicht nur kennen, sondern die Umleitungen selbst nutzen. Der Support hat dieses Fachwissen jedoch nicht.3
Die E-Mails kommen bei dem Empfänger so an, dass nicht ich als Absender stehe, sondern der Sender der Originalnachricht! Das alles geht nun (bald) nicht mehr!!!
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Wie ich ja schon zwitscherte bin ich gerade dabei, die Unterrichtseinheit für meine zweite Hausarbeit vorzubereiten. Das Ganze findet dieses Mal in einer Unterstufe der Friseur-Auszubildenden statt und hat das Thema “Bärte/Rasur im offenen Lernprozess”.1
Die Schülerinnen stellen sich zu einer von mir vorgegebenen Lernsituation Fragen, die sie anschließen selbstständig in einem Gruppenpuzzle erarbeiten.
Diese Vorbereitung ist im Moment die Hölle, da die komplette Einheit bis ins Detail vorausgeplant sein muss, damit die Schülerinnen während der Erarbeitung auch wirklich selbstständig arbeiten können.
Weil ich ja noch nicht richtig ausgelastet bin, habe ich mir eine Möglichkeit überlegt, wie ich meine gesammelten methodischen Eindrücke, Erfahrungen und Tipps aus dem Referendariat katalogisieren kann. Denn immer alle vollen Moleskines mit herumschleppen, in denen die Erfahrungen notiert sind, scheint mir nicht im Sinne des Erfinders
Dazu aber mehr Informationen, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Jetzt geht blibo wieder aus und OOo wieder an…
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Ich komme gerade von der Eröffnung der Auststellung “Seeds of Change” und “Dialog with Nature”. Die Ausstellung ist ab heute täglich bis zum 05.07.09 von 0900 bis 1800 Uhr im Landeshaus, Düsterbrooker Weg 70, in Kiel zu besuchen. Ermöglicht wurde diese Ausstellung von der Partei “Bündnis 90 – Die Grünen” des Kieler Landtags.
Zum einen werden Fotografien von Daisaku Ikeda gezeigt, die durch verschiedenste Zitate aufgewertet werden und zum anderen Banner, die auf die vielfältige Art die Erd-Charta vorstellen und jeden Einzelnen zum Handeln auffordern, die Welt zu verbessern. Weiterhin wurde der Film “A quiet Revolution” gezeigt, der darstellt, dass jeder in seinem Umfeld die Welt verändern kann, wenn er nur beginnt es zu tun.
Die Ausstellung ist sehenswert, wenn man mehr über die Erdcharta wissen möchte, eine Revolution von unten anstrebt oder einfach glücklich und zufrieden leben möchte.
Tags: austellung | Dialog with Nature | erd-charta | landeshaus | Seeds of ChangeKommentare: 1 Kommentar
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Na gut – die Chancen stehen schlecht zum Lehrerblog des Jahres gewählt zu werden, gerade wenn in meiner Kategorie (“Die Etablierten”) Jochen Englisch mit nominiert ist
Aber ich finde es immerhin Klasse, dass meine geistigen Ergüsse nicht nur von mir und meiner Familie gelesen werden, sondern auch von Fachleuten. Gut – man weiß nicht, wie diese das Ganze beurteilen, aber immerhin haben sie mich auf dem Schirm
und das finde ich prima!
Wenn es dann zu einer Abstimmung kommen kann, werde ich sicherlich hier nochmal einen Link setzen, damit auch fleißig geklickt werden kann.
Tags: blog | geist | Lehre | Lehrer | wahlKommentare: 2 Kommentare
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