Das Teelicht als Zeitmanagement

Veröffentlicht am 27. März 2012 um 10:03 Uhr
Dieser Artikel ist ein Beitrag der Serie: Selbstmanagement als Lehrer»

Als Lehrer ist man in der Regel gezwungen, Zuhause zu arbeiten. Nach einem harten Tag mit Schülerinnen und Schüler muss man sich noch an den Schreibtisch quälen. Klausuren berichtigen, Unterricht vorbereiten, Konferenzen organisieren und dergleichen mehr. Viele Kolleginnen und Kollegen sind nicht die Sorte Menschen, die sich der Technik Untertan machen wollen und so arbeiten sie so, wie es sich gut anfühlt. Kommt man dann in einen Flow, bleiben schon einmal die Frau, der Mann oder die Kinder auf der Strecke. Eine einfache Methode sich zeitlich, aber nicht auf die Zeit fixiert, zu binden, ist die Teelichtmethode.

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Produktivität im Kreislauf – nicht!

Veröffentlicht am um 07:44 Uhr

Ich erstelle gerade ein Seminar zum Thema Selbstmanagement für Lehrkräfte und da ist mir dieser wunderbare Kreis auf 9gag.com aufgefallen :)

The vicious cricle of fail

The vicious cricle of fail.

Business Calendar – Android App

Veröffentlicht am 10. Februar 2012 um 14:15 Uhr

Schal binden für Profis

Veröffentlicht am 31. Oktober 2011 um 14:15 Uhr

Wer meint, einen Schal umzubinden sei etwas Triviales, der wir nun eines Besseren belehrt. Hier gibt’s nun ein Video auf die Augen, dass nicht nur 25 verschiedene Möglichkeiten zeigt, wie man einen Schal binden kann, sondern dieses auch noch auf eine hoch innovative Art und Weise macht! Vorgangsbeschreibungen par exellence. :D

Für die kommenden Monate ist sicherlich die eine oder andere Anregung dabei.

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Zum Teufel mit Multitasking

Veröffentlicht am 17. September 2010 um 07:45 Uhr
Dieser Artikel ist ein Beitrag der Serie: Selbstmanagement als Lehrer»

Nach dem der Korb leer ist, ist die Zu-Erledigen-Liste voll und die Arbeit beginnt. Eine wichtige Erkenntnis, wenn man sich am Selbstmanagement versucht, ist die, dass es kein System gibt, welches einem die Arbeit abnimmt – Schade eigentlich. Es kann sie nur erleichtern, strukturieren und unterstützen. Wenn man es sich genau überlegt, kommt zu der Arbeit, die man ja so oder so schon hat, noch ein Haufen Arbeit hinzu, um die einzelnen Aufgaben in das System aufzunehmen. Durch die Strukturen, die geschaffen werden, ist es aber einfacher und zeitsparender, die Gesamtheit der Aufgaben zu erledigen.

Als Lehrer hat man das Problem der zwei Arbeitsplätze. Die Schule kann ich nicht als Arbeitsplatz im eigentlichen Sinne nutzen. Der Unterricht findet dort zwar statt, aber ich habe keinen eigenen Arbeitsplatz. Man kann somit also keine Bücher oder Unterlagen lagern, die man für die Vorbereitung von Unterricht braucht.

Das Problem am Arbeitsplatz zu Hause ist, dass es rund um den Schreibtisch so viele Dinge gibt, die interessanter sind als das, was gerade erledigt werden muss. So kommt es dazu, dass man immer wieder abgelenkt wird oder, wie in den meisten Fällen, sich ablenken lässt. Strategien gegen diese Ablenkung sind ja bereits in dem Abschnitt “Der Computer als Prokrastinationshilfe” besprochen worden.

Auch wenn sich das Gerücht hält, dass Frauen multitaskingfähig sind, ist es tatsächlich so, dass der Mensch als solches nicht in der Lage ist, zwei Dinge gleichzeitig zu tun.

Eins nach dem Anderen

Schon meine Großeltern sagten immer: “Eins nach dem Anderen!” Und Recht hatten Sie damit, denn es ist nicht möglich, mehrere Sachen simultan zu erledigen. Dennoch passiert es immer wieder, dass man sich dabei erwischt, wenn man versucht mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Man schreibt an einem Text, erstellt eine Präsentation oder bereitet einen Unterricht vor und schon kommen einem Dinge in den Kopf, die man nun gar nicht gebrauchen kann. Wenn man diese nun sofort erledigt, ist man aus der angefangenen Arbeit raus und unterbricht unter Umständen den Flow. Viel sinniger ist es genau diesen Gedanken aufzuschreiben und in den Eingangskorb zu legen. Dort ist er sicher und geht nicht verloren. Um das aber zu können, ist es wichtig, immer etwas zu schreiben griffbereit zu haben. Wenn man (noch) kein Freund des Notizbuches ist, sollte man mindestens kleine Notizzettel und ein Schreibinstrument auf dem Schreibtisch griffbereit liegen haben.

Eine einfache Übung

Wer schnell und einfach am eigenen Leib erfahren möchte, dass Multitasking nicht funktioniert, dem ist folgendes Experiment zu empfehlen.

Nimm ein Blatt Papier und zeichne eine Tabelle mit drei Spalten. Nummeriere die Spalten von eins bis drei. Jede Spalte steht für ein Projekt. Projekt eins hat das Ziel, dass in der Spalte alle Buchstaben von A bis J stehen. Projekt zwei hat das Ziel, dass die Ziffern von 1 bis 10 untereinander stehen. Projekt drei hat das Ziel, dass die römischen Zahlen von I bis X untereinander stehen.

Fülle die Spalten nun zeilenweise, also nach dem “Multitaskingprinzip“, aus. Sprich: Du schreibst erst das A, dann die 1, dann I in die dritte Spalten. Dann B, 2 und II.

Erstelle dann die gleiche Tabelle wie oben, fülle die Tabelle aber nun projektweise aus. Also erst die Spalte von A bis J, dann die Spalte von 1 bis 10 und dann die Spalte von I bis X.

Stoppe die Zeit, wie lange Du für jede Aufgabe brauchst.

Mein Ergebnis war, dass ich für die Multitasking-Aufgabe 37 Sekunden und für die lineare Bearbeitung 21 Sekunden gebraucht habe.

Nachdem ich diese Übung gemacht habe, lautet meine Prämisse bei der Arbeit: “zum Teufel mit Multitasking” – es funktioniert einfach nicht.