Problemlösekompetenz bei BP

Veröffentlicht am 11. Juni 2010 um 14:15 Uhr

BP ist ja gerade der Sündenbock der Nation. Damit wir alle mit unseren Vehikeln durch die Gegend ballern können, zapfen die Erdöl aus dem inneren der Erde ab. Bislang hatten da nur wenige Protestler ein Problem mit. Der Mehrheit schien es doch egal, woher das Benzin kommt, um unsere Fahrzeuge zu füttern.

Jetzt ist aber mal etwas schief gelaufen und es strömt unaufhörlich Öl in Massen aus einer Quelle und verpestet so Umengen an Wasser. Das Öl zerstört Lebensräume und -was viel schlimmer ist, mag man den Medienberichten glauben- die Fischer können die Fischgründe nicht mehr leer fischen und können so kein Geld mehr verdienen. Außerdem sieht die schöne Küste mit dem ganzen Öl nicht so lecker aus. Nicht auszudenken, welche Gelder der Touristikbranche da auf der Strecke bleiben.

Shit happens!” Ich denke, man kann für das Unglück mit dem ausströmenden Öl nicht BP alleine die Verantwortung zusprechen. Jeder, der tanken muss, ist in meinen Augen mitverantwortlich dafür, dass ein solches Missgeschick passieren kann!

Wo man aber BP Vorwürfe machen kann, sollte und muss ist beim Krisenmanagement! Das die BPler schon mit kleinen Fauxpas’ nicht klarkommen, zeigt dieses eindrucksvolle Video.

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Unterschied zwischen Diebstahl und Kopie

Veröffentlicht am 20. April 2010 um 14:15 Uhr

Mir ist der Unterschied schon lange bewusst, aber einige brauchen ja immer noch Zeit und Gelegenheit, bis sie den Begriffen die korrekte Sinnhaftigkeit entnehmen können. Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, hier ein kleines Video, das sie Begrifflichkeiten ein für alle Mal klar stellt.

Hoffentlich. :D
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Pixel regieren die Welt

Veröffentlicht am 9. April 2010 um 11:09 Uhr

Wenn man nicht vorsichtig ist und seinen alten Fernseher einfach an eine Straßenecke abstellt, dann kann es passieren, dass das man für den Untergang der Welt, wie wir sie kennen, verantwortlich ist. Gut – das macht den Kohl dann auch nicht mehr fett, aber ich würde doch gerne in meiner gewohnten Umwelt weiter existieren. Also, achtet darauf, was ihr mit Euren alten Fernsehern macht.

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Kopieren und Kopien in der Schule

Veröffentlicht am 31. März 2010 um 10:21 Uhr

Das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland hat jetzt eine Seite ins Netz gestellt, aus der hervorgeht, in welchem Umfang Lehrer und Lehrerinnen aus Büchern kopieren dürfen.

Ein Fallbeispiel

Was mich an den Formulierungen wundert ist, dass man nichts digital kopieren oder speichern darf. Ist das nicht ein bisschen an der Realität vorbei? Mal eine ganz normale Vorbereitung für den Unterricht:

Ich erstelle ein Arbeitsblatt mit einem Arbeitsauftrag. Auf diesem soll aber, zur besseren Darstellung des Sachverhaltes1, ein Bild oder eine Abbildung zu sehen sein. Diese habe ich in einem Lehrbuch aus den 70ern gefunden. Intelligenterweise würde man das Bild einscannen, vergrößern oder verkleinern2 und direkt in die Vorlage einfügen. Aber das darf ich ja nicht! Also lasse ich auf meinem Arbeitsbogen einen Platz frei, gehe mit dem besagten Lehrbuch morgens in den Kopierraum, versuche durch Vergrößerungen und Verkleinerungen die richtige Größe zu treffen, schneide das Bild aus, schreibe mit Hand die Quelle darunter und klebe es auf meine Arbeitsblattvorlage. Durch den Einzug kann ich diese ja nun auch nicht mehr laufen lassen und muss so bei allen Bögen die Klappe des Kopierers öffnen, um an meine Arbeitsblätter zu kommen.

Willkommen im 22. Jahrhundert!

Nur analoge Kopien

Auf der Seite heißt es:

Zulässig sind nur analoge Kopien. Die digitale Speicherung und ein digitales Verteilen von Kopien (z.B. per E-Mail) ist schon von Gesetzes wegen nicht gestattet und wird von der neuen vertraglichen Regelung ebenfalls nicht erfasst.

Quelle: ebd.

Leider schweigen sich die Macher über die Gesetze in denen diese Regelung stehen aus. Außerdem bin ich mir sicher, dass jeder moderne Kopierer eine digitale Kopie der Quelle anlegt, bevor sie auf Papier gedruckt wird. Im Klartext heißt das ja dann, dass ich GAR KEINE Kopien mehr machen darf. Das sieht nach einem handfesten Dilemma aus.

Für wen gelten die 12 %?

Lehrkräfte dürfen künftig kopieren:

  • bis zu 12 % eines jeden Werkes, jedoch maximal 20 Seiten. Das gilt wirklich für alle Werke, d.h. auch für Schulbücher, Arbeitshefte, Sach- und Musikbücher.

Quelle: http://www.schulbuchkopie.de/neuenregeln.html – Abruf: 31.3.2010 – 10:00

Es stellt sich die Frage, ob diese 12 %-Regel für die gesamte Schule, einen Standort der Schule oder eine Lehrkraft gilt. Denn ich habe doch keine Ahnung, was meine 250 Kolleginnen und Kollegen, verteilt über 7 Standorte täglich kopieren?! Muss da nun auch Buch geführt werden? Was sind die Strafen? Wer überprüft das Ganze?

Andere Meinungen

Der Lehrerfreund bringt es in einigen Sätzen auf den Punkt:

  1. Durch den Vertrag werden in erster Linie die Rechte der Schulbuchverlage gestärkt. (…)
  2. Die Vorstellungen sind in keiner Weise realistisch. (…)

Quelle: http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/lehrer-kopieren/ – Abruf: 31.3.2010 – 10:02

Und:

Gäbe es weniger schlechte Schulbücher, müssten Lehrer/innen weniger auf zusätzliche Materialien zugreifen.

Quelle: ebd.

Sinn der Bildung von Menschen

Wenn wir den nachfolgenden Generationen eine gute (Aus-)Bildung mit auf den Weg in die Zukunft geben wollen, sollte wir uns nicht über solche Kleinigkeiten Gedanken machen, sondern ihnen mit allen möglichen Mitteln zu eben dieser (Aus-)Bildung verhelfen! Dazu müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen aber an einigen Stellen angepasst werden, damit man als Lehrkraft nicht mit einem Fuß im Gefängnis steht.

  1. Stichwort: Lerntypen []
  2. Vielleicht noch den Kontrast für die anstehenden Kopien anpassen. []
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Gelesen: Yogis von Jean-Michel Varenne

Veröffentlicht am 11. März 2010 um 17:40 Uhr

http://www.flickr.com/photos/abqbiopark/3362526087/

Für einen Euro habe ich das Buch in einem Grabbeltisch gebraucht gekauft. Weniger aus dem Grund der körperlichen Ertüchtigung, sondern eher, um mehr über “fernöstliche Weisheiten” zu erfahren. Dieses Ziel hat das Buch voll erreicht.

Es schildert die Entstehung von Yoga und kritisiert die auf den westlichen Lebensstil bezogenen Interpretationen der Weltanschauung. Hier wird Yoga in vielen Fällen als Körperertüchtigung angesehen und aus dem Kontext des Entstehens gerissen. Sämtliche Glaubensgrundsätze werden oftmals über Bord geworfen, wenn es darum geht, den Westlern in Kursen das Geld aus der langen Nase zu ziehen.

Was ist Yoga denn nun?

Ich würde es schon als eine Art Religion oder Philosophie bezeichnen. Der Unterschied ist, ähnlich wie im Buddhismus, nicht trennscharf. Ziel von Yoga ist es, sein ICH zu befreien. Es wird davon ausgegangen, dass das ICH nur eine Illusion ist. Um sich davon zu befreien sind Übungen mit dem Geist und dem Körper notwendig. Man kann somit durch Yoga zu seiner ursprünglichen Natur zurückkehren.

Das Buch Yogis hat mir einen guten uns soliden Eindruck über Yoga gegeben und vermittelt, dass man die hier bekannten Übungen nicht von der dahinter stehenden Weltanschauung trennen kann, darf und sollte. Das Yoga in unseren Sport-Zentren ist somit eine aus dem Kontext gerissene, rudimentäre Vermarktung einer östlichen, ernstzunehmenden, kulturellen Weltanschauung.

Subjektive Meinung: 2+

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