Die Drei Fragezeichen… Die Dr3i… Der Film!

Veröffentlicht am 5. November 2007 um 23:12 Uhr

Ich bin ja bekennender Fan von “Die ???“, bzw. “Die Dr3i“, wie sie ja jetzt als Hörspiel heißen.1 Und nun kommt auch ein Kino-Film von den drei Detektiven in die Lichtspielhäuser… Aber irgendwie ist das alles rätselhaft, es gibt so viele unbeantwortete Fragen und da mein Name weder Justus, noch Jupiter ist, werde ich die Rätsel nicht lösen, aber mutmaßen kann ich.

Eine Studio Hamburg Produktion

Wieso ist der Film in Englisch produziert worden, wenn doch Studio Hamburg den Film produziert hat? Ich las das Argument, dass der Film nicht nur für das deutsche, sondern auch für das internationale Publikum produziert wurde. Und somit müsse man in Kauf nehmen, dass der Film halt synchronisiert wird und sich die Lippen bei einer deutschen Produktion nicht passend zu dem gehörten Wort bewegen. Schade eigentlich. Aber kann man doch verstehen, denn wenn man den Film in anderen Ländern auch zeigen und vermarkten möchte, dann muss man eben eine Synchronisation im Produktionsland in Kauf nehmen.

Aber Moment… Laut imdb2 soll der Film in Deutschland, Österreich, Frankreich und USA geeigt werden. Mhm… Zwei deutschsprachige Länder… Mal nachrechnen: Wenn der Film in Deutsch produziert worden wäre, dann hätte man 2 mal synchronisieren (Französich und Englisch) müssen. Jetzt, bei der englischen Fassung, muss der Film auch zweimal synchronisiert werden. Wo liegt jetzt der Vorteil?! Ich sehe ihn nicht.

Synchronisierung – dann doch die gewohnten Stimmen, oder?!

Jetzt sollte man aber die Chance bei Schopfe packen und wenigsten den englischsprachigen Schauspielern die Stimmen der Charaktere aus dem Hörspiel leihen, damit man wenigstens etwas “Heimat” erfährt. Aber so ist es nicht gekommen. Warum? Die Stimmen seien zu alt und nicht passend. Na klar sind sie nicht passend, wenn die Schauspieler nicht nach den Vorbildern der Geschichten gewählt wurden. Im Hörspiel sind die Stimmen immer noch passend, auch wenn die Jungs hier schon ein paar Jahre gealtert sind, also ist auch dieses Argument hinfällig.

Wie auch immer ich das Ganze abschließend beurteile, die Karten sind für Donnerstag bestellt und gespannt bin ich allemal ;)

[youtube T8OoDALL1kM]

  1. Es gibt weiterhin die ??? als Bücher vom Kosmos Verlag, aber die Hörspiele heißen seit geraumer Zeit Die Dr3i und lehnen sich an das amerikanische Original an. Das Ganze kam durch eine Fehde zwischen dem Komos-Verlag und Europa… Glaube ich ;) Genau weiß ich das auch nicht, ist mir auch egal. Im Moment sind aber wieder Gerüchte im Umlauf, dass sich die Parteien wieder annähern. []
  2. http://german.imdb.com/title/tt0476603/releaseinfo#akas []

Flattr this!

Schlafentzug | Das Experiment

Veröffentlicht am 2. November 2007 um 11:57 Uhr

Ja ich gebe es zu, ich habe gestern “Die große Show der Naturwunder” geguckt. Naja, nicht die ganze Zeit – es dudelte so ein bisschen im Hintergrund und war in den meisten Fällen eher langweilige Fernsehunterhaltung die versuchte, dem Zuschauer etwas Bildung mitzugeben. Was ich aber sehr interessant fand war, dass Ranga Yogeshwar in einem Selbstversuch versucht hat, solange wach zu bleiben, wie es nur ging.

50 Stunden ohne Schlaf

Schlafentzug ist was schreckliches. Jeder der beim Bund war wird sich sicherlich die eine oder andere Nacht um die Ohren geschlagen haben (müssen). Herr Yogeschwar aber versuchte aus eigenem Willen wach zu bleiben. Natürlich hatte er Helfer, die ihm in der zweiten Nacht helfen mussten nicht die Augen zu schließen. Aber ich denke, er hätte dieses Experiment zu jeder Zeit abbrechen können, wollte es aber nicht. Um zu zeigen, wie der Körper und auch das Bewusstsein auf diesen Schlafentzug reagiert, ist Her Yogeschwar nach ~48 Stunden ohne Schlaf auf eine KFZ-Teststrecke gegangen und hat dort mehrere Male einen Parcours mit einem Auto fahren müssen. Man stellte fest, dass die Reaktiongeschwindigkeit und das Fahrverhalten von Hernn Yogeschwar ähnlich war, als hätte er 10 Gläser Rotwein getrunken.

Ja ich weiß, Rotwein in Gläsern ist keine anerkannte wissenschaftliche Einheit, macht in dieser Sendung aber deutlich, mit welchen Einschränkungen der übermüdete Herr Yogeschwar zu kämpfen hatte.

Der Beruf mit Schlafentzug

Während Herr Yogeschwar nun die Pylone und Wasserwände überfuhr, brachte meinen Freundin einen Einwand, der eigentlich jeden zum Nachdenken bewegen sollte. Ärzte im Krankenhaus müssen in diesem Zustand arbeiten, lebenswichtige Entscheidungen treffen, operieren und zu guter Letzt auch noch Papierkram erledigen, dass dann immer wieder “Kunstfehler” auftreten, falsche Entscheidungen getroffen werden und Patienten unter diesen Zuständen zu leiden haben ist eigentlich kein Wunder mehr.

Wenn ich mit einem oder zwei Bierchen einen Unfall baue, dann bin ich sicherlich immer Teilschuld und werde für mein Verhalten zu Rechenschaft gezwungen. Ärzte müssen in einem ähnlichen und noch bedrohlicheren Zustand arbeiten. Ist das nicht ein Missstand sondergleichen?! Wer trät für soetwas die Verantwortung? Wer kann das ändern?

Wissenschaft und das wahre Leben

Da zeigt sich, dass Wissenschaft1 helfen kann, dass wirkliche Leben besser zu verstehen. Die Transferleistungen müssen aber von einem selbst getroffen werden.

Aber was lernen wir daraus?! Nehme nicht übermüdet am Straßenverkehr teil, denn der Arzt, der Dich nach dem Unfall zusammenflicken will, ist selbst übermüdet und macht unweigerlich auch Fehler.

  1. Okay, bei der Sendung vielleicht eher Pseudowissenschaft ;) []

Flattr this!

Bill G. aus R. empfiehlt Linux

Veröffentlicht am 31. Oktober 2007 um 21:54 Uhr

Natürlich nur ein Fake… Und das nichteinmal von mir… Also bitte keine Abmahnungen. :)Det glob ick nich…” oder “Ick glob ick spinne…” sind wohl die Ausdrücke die einem bei dem Anblick überkommen. Aber sicherlich nur eine Montage, die zur Erheiterung des Netzes beiträgt. ;)

Via: E-Mail

Flattr this!

0 Kommentare | Kategorien: GNU/Linux

Sonntags ist Bügeltag

Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 um 16:49 Uhr

Sonntags stehe ich immer für ca. eine Stunde am Bügelbrett und bereite die sauberen, aber zerknitterten Sachen für den Kleiderschrank auf. Diesen Sonntag musste ich aber auf diesen Spaß verzichten, da das Bügeleisen das zeitliche gesegnet hatte. Es wurde nicht mehr richtig heiß und der Dampf der herauskommen sollte, kondensierte schnell wieder zu Wasser, so dass es auf dem Bügelbrett und der darüber ausgebreiteten Bügelware zu Pfützenbildung kam. Was im Grunde nicht das Schlimmste gewesen wäre, wenn die Temperatur des Eisens diese Pfütze wenigstens hätte verdampfen können. Leider war das nicht so.

Heile oder kaputt, dazwischen gibt es nichts

{rowenta} Die unmögliche Schraube…{rowenta} Gleich zwei der unmöglichen SchraubenDa ich es von klein auf kennen gelernt habe, dass ein Zustand des “halbkaputt-seins” weder akzeptiert noch toleriert wird, wollte ich das Bügeleisen1 öffnen um wenigstens zu versuchen es zu reparieren oder aber es durch diesen Versuch gänzlich zu zerstören. Dieser Versuch blieb mir aber verwehrt, weil die Hersteller-Firma2 solch urige Schrauben verarbeitet hat, die es mir nicht erlaubten diese zu öffnen.

Ich vermute mal, dass der Herstellers versucht so die Kunden an sich zu binden, denn mit einer üblichen Ausstattung von Werkzeug und ohne brachiale Gewalt bekommt man das Teil nicht auf.

Die Zeiten, in denen man mal ein Gerät aufmachen und ggf. reparieren konnte scheinen nun wohl endgültig der Vergangenheit anzugehören.  Schade eigentlich, denn ressourceschonend ist das Vorgehen sicherlich nicht, wenn man sich jedes Mal ein neues Gerät kaufen muss, wenn die Funktion des alten beeinträchtigt ist. Leider sind sich die Firmen dieser Verantwortung noch nicht bewusst – wie auch, wenn das einzige Ziel  Geld verdienen ist.

  1. Was ehrlich gesagt eine Bügelstation ist, die einen externen Wasserbehälter inne hat und somit ordentlich Dampf erzeugen kann, der die Kleidung quasi im Fluge glättet. []
  2. Dessen Namen ich hier nicht nennen werde, denn ich habe keine Lust auf Abmahnungen oder ähnliches. []

Flattr this!

Google ändert die Spielregeln…

Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 um 23:12 Uhr

Im Moment regt sich die Blogosphäre im großen Stil über die Machenschaften von Google auf, denn Google korrigiert gerade die PageRanks der verschiedensten Seiten – nach unten.

PageRank oder die Willkür der Wirtschaft

Der PageRank ist eine Einheit die den Stellenwert einer Internetseite beschreibt. Diese Einheit ist aber keine unabhängige Einheit, sondern ist von dem Unternehmen google ins Leben gerufen worden. Da Google im Suchmaschinengeschäft quasi eine Monopolstellung hat, ist dieser Wert von vielen Internetspezialisten1 von hoher Bedeutung.

Da Google nicht veröffentlicht, wie sie die Suchmaschinenergebnisse im Detail zustande kommen, beruhen die Tipps und Tricks der Spezialisten einzig und allein auf Beobachtungen. Google ist sicherlich nicht in erster Linie daran interessiert, jedem einzelnen noch so kleinen Blog und/oder Profilneurotiker gerecht zu behandeln, sondern will als wirtschaftliches Unternehmen Geld verdienen. Den Vorteil den Google bei diesem Ziel hat ist, dass das Unternehmen, wie oben schon erwähnt, eine mächtige Stellung inne hat und somit die Regeln bestimmen kann, nach denen die “Kunden2 mitspielen müssen. Will man als kleiner Anbieter eine Chance haben beim Globalplayer Google gefunden zu werden muss man das Spiel mitspielen.

Die Jammerlappen

F!XMBR schreibt in seinem Blog von den Jammerlappen, die sich mit dem Teufel eingelassen haben und nun die Rechnung dafür bekommen. Im Prinzip hat er damit Recht und wenn wir mal ehrlich sind, dann sind die Konsequenzen nicht wirklich schlimm, sondern eher ein mütterliches auf die Finger klatschen.

Naja, um es auf den Punkt zu bringen, Google macht seine eigenen Regeln. Wer mit Google Spielen will, muss mit und nach den Regeln spielen. Wenn Google die während des Spielens ändert, dann kann man nichts anderes tun, als das zu schlucken oder aus dem System auszusteigen, bzw. zu boykottieren.

Ich habe keine Ahnung

Ich bin ehrlich, ich habe keine große Ahnung von diesem ganzen  Kram wieso da nun wer “abgestraft” wurde. Als Anwender muss ich sagen, dass es mich manches Mal schon ein bisschen nervt, wenn man etwas über Google sucht und dann nur zu Informationen auf dritt- oder viertklassigen Blogs landet oder in irgendwelchen Foren, in denen dann nicht das Problem behandelt wird, sondern die Stichworte “nur” in offensichtlich bezahlten Links erscheinen.

Wenn diese Art der “Abstrafung”  im Endeffekt dazu führen sollte, dass ich mal wieder richtig gute Ergebnisse bei Google erlange, dann ist es doch der richtige Weg. Was bringen dem Anwender suchmaschinenoptimierte Seiten, die super mit anderen Seiten verlinkt sind und Meta-Tags der spitzenklasse aufweisen, der eigentliche Inhalt der Seite aber a) zu wünschen übrig lässt oder b) so schlecht gemacht ist, dass man die Gefahr läuft Augenkrebs zu bekommen?! Nichts! Der Anwender will Informationen und diese sollten relevant und erkennbar sein.

Weitere Suchmaschinen

  1. Und auch solchen, die es sein wollen. []
  2. In diesem Falle die Betreiber von Internetseiten []

Flattr this!

This website uses a Hackadelic PlugIn, Hackadelic Sliding Notes 1.6.5.