Veröffentlicht am 26. Januar 2010 um 15:26 Uhr
Durch twitter und andere web2.0-Dienste bin ich auf die Methode “Lernen durch Lehren” (Kurz: LdL) von Jean-Paul Martin aufmerksam geworden. Bisher habe ich Sie noch nicht im Unterricht eingesetzt. Ich überlege nun das erste Mal einen Unterricht mit Lernen durch Lehren zu gestalten.
Bücher lesen
In meiner BFS-Klasse lasse ich wieder simultan zum Unterricht ein Buch lesen. Dieses Buch wählen sich die Schülerinnen und Schüler selbst aus, indem einzelne Bücher vorgestellt werden und dann eines ausgewählt wird. Dieses muss zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen sein – dann wird eine Stunde darüber gesprochen.
Während des Lesens haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Fragen und Diskussionsthemen in meinem Blog zu notieren, damit diese dann besprochen werden können.
Das letzte Mal gab es nur eine Hand voll Fragen, die ich durch ein stummes Schreibgespräch auf Packpapier habe beantworten lassen. Diese Methode kam nur mäßig bei den Schülerinnen und Schülern an. Dieses Mal können die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, wie sie das Buch besprechen wollen. Diejenigen, die die Sitzung gestalten wollen, können das, natürlich mit meiner Hilfe machen. Ich werde aber versuchen nur beratend zur Seite zu stehen. Ich bin gespannt, was passiert und ob etwas passiert.
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Veröffentlicht am 19. September 2009 um 09:27 Uhr
Ich recherchiere gerade, welche Ganzschrift ich dieses Jahr mit meiner Oberstufe der BFS lesen soll. Vergleichbar ist das Ganze mit dem Abschlussjahr einer Realschule. Ich habe zwar selbst schon ein paar Bücher auf dem Zettel, will diese hier aber noch nicht ausplaudern, denn sonst könnten die Kommentare eben soviel Wert sein, wie ein beeinflusster Publikumsjoker bei Günther Jauch
Letztes Jahr haben wir “Der Besuch der alten Dame” gelesen und das kam ganz gut an. Somit sollte es dieses Jahr nicht wieder ein Drama sein.
Ich freue mich auf Eure Vorschläge – egal ob aus Lehrer- oder Schülerperspektive.
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Veröffentlicht am 7. Juni 2009 um 17:57 Uhr
Auf einem meiner letzten Module in Deutsch kam die Sprache auf den sogenannten Fehlerquotienten. Für die Berufsfachschule ist die Berechnung dessen in den Handreichungen zum Rahmenlehrplan festgelegt — so hieß es auf dem Seminar. Damit ich dann demnächst auch alles richtig mache, nahm ich mir diese vor. Auf den ersten Blick war ich verwirrter als vorher: Die Tabelle ist in meinen Augen zwar nett anzuschauen, aber sie sagt so wenig aus!
Ich brauche doch eine Tabelle nach der ich direkt vorgehen kann, wenn ich die Klausuren zu berichtigen habe! Nehmen wir an, ein Schüler hat 357 Wörter geschrieben und 9 Fehler gemacht. Was für eine Note bekommt er dann nach dieser Tabelle? Genau: Keine Ahnung!
Ich habe mir die Mühe gemacht und die Tabelle so umgerechnet, dass auch ein Deutschlehrer damit einfach umgehen kann, wenn er nicht Mathe als Zweitfach hat!
- Eine Eins gibt es, wenn bis zu 1 Prozent falsch sind.
- Eine Zwei gibt es, wenn bis zu 1,5 Prozent falsch sind.
- Eine Drei gibt es, wenn bis zu 2,4 Prozent falsch sind.
- Eine Vier gibt es, wenn bis zu 4 Prozent falsch sind.
- Eine Fünf gibt es, wenn bis zu 10 Prozent falsch sind.
- Eine Sechs gibt es, wenn mehr als 10 Prozent falsch sind.
Damit kann man doch was anfangen, oder? Um auf das Beispiel zurückzukommen:
(9 Fehler x 100 Prozent)/357 Wörter = 2,52 Prozent
Der Schüler bekommt also eine Vier im Elementarbereich.
Ich hoffe, dass ich das Ganze richtig umgerechnet habe und mir da keine logischen Fehler unterlaufen sind. Falls doch: Bitte einfach in den Kommentaren notieren!
Bitte beachtet auch, dass der genannte Fehlerquotient für die Berufsfachschulen in Schleswig-Holstein gilt. Für die Fehlerquotienten Eurer Schulart und Eures Bundeslandes müsst Ihr Euch selbst schlau machen!
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