Veröffentlicht am 19. Mai 2010 um 14:15 Uhr
Am Sonntag hatten wie keine Lust auf den Tatort, obwohl dieser aus Münster kam und die eingentlich immer ganz gut sind. Also stöberten wir durch unsere DVDs und hielten Ausschau nach einem Film, den wir noch nicht gesehen haben.
Die Auswahl viel auf X-Men Origins: Wolverine. Ein Film, der wie der Titel schon sagt, die Entstehung von Wolverine zeigt.
In der Regel ist die Entstehung eines Superhelden spektakulär oder basiert auf einen Unfall. Bei Wolverine ist das nicht so. Er wird als Mutant geboren und hat alle seine Fähigkeiten schon als Kind. Einzig sein Adamantium-Skelett bekommt er nachträglich. Wie es dazu kommt, zeigt der Film.
Auch die Entstehung des Charakters Wolverines wird dargestellt. Er ist immer ein Grenzgänger zwischen gut und böse, zwischen Mensch und Tier, zwischen Liebe und Hass. Diese Ambivalenz und die Entstehung dieser wird recht gut dargestellt.
Die Geschichte ist jedoch etwas flach, aber dennoch wird der Film nicht langweilig. Einige Tricks sind eher schlecht erstellt und zerstören die Illusion. Schön ist es, wie der Film schon auf die vorhandenen X-Men-Filme verweist und bisher in den Filmen unbekannte Mutanten einführt.
Subjektive Note: 2-
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Veröffentlicht am 21. April 2010 um 14:15 Uhr
Wieder einmal dem Vorschlag eines ehemaligen Kollegen folgend, habe ich auch dieses Mal ein Buch in Urlaub gelesen, welches in der Stadt spielt, in der der Urlaub stattfand. Da wir in Wien abgestiegen sind, schlug mir, das heißt meiner Frau, eine Fachkraft im Buchhandel das Buch Der Zeuge von Daniel Silva vor. Da für mich nur zählte, wo die Geschichte spielt, entsprach das Buch den Kriterien
Es handelt sich um einen Thriller, der in Wien startet und dann in verschiedenen Städten weiter erzählt wird. Dieser Agenten-Thriller hat alles, was das Klischee eines Agentenbuches vorschreibt: eine Verschwörung um den Holocaust, eine verschiebbare Buchwand, mehrere Geheimdienste, Geheimidentitäten und eine Liebesbeziehung. Die recht spannende Geschichte liest sich gut, ist aber in vielen Fällen vorhersehbar. Zum großen Teil regt das Buch zum Weiterlesen an und man kann es nur schwerlich aus der Hand legen. Die oben genannten Klischees trüben das Leseerlebnis dann aber doch, weil es schon fast einer Persiflage nahe kommt.
Außerdem ist dem Autor ein großer Fauxpas passiert; vielleicht ist es aber auch eine weitere Verschwörungstheorie, die ich nicht verstanden habe
Silva legt in seinem Buch Bergen-Belsen kurzum nach Polen. Ich hätte das auch fast geglaubt, denn ich bin ja bekennender Orientierungslegastheniker, aber ich bin schon einige Male an der Autobahnabfahrt Bergen-Belsen vorbeigefahren und ich war noch nie in Polen – da kann also etwas nicht stimmen.
Subjektive Meinung: 2-
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Veröffentlicht am 7. April 2010 um 20:02 Uhr
Ja, ja – irgendwann ist immer das erste Mal. Heute kam eine Lieferung von Amazon und der junge Mann von DHL wollte meinen Ausweis sehen, damit er meine Identität und mein Alter feststellen konnte. Irgendwie kam ich mir vor, als hätte ich irgendwelche Pornos oder etwas dergleichen bestellt. Dabei bin ich doch nur an chinesischer Geschichte und deren Kultur interessiert.
Es gab tatsächlich keinen Film mit überwiegenden Nackt- und Detailszenen, sondern Ip Man. Ein Film, der es meines Wissens nach nicht ins deutsche Kino geschafft hat, aber dennoch auf DVD veröffentlicht wurde. Und das ist auch gut so.
Ich freue mich schon wieder auf einen schönen gemütlichen Abend vor dem Fernseher mit dieser DVD. Um mir (und Euch) den Mund wässerig zu machen, hier der Trailer zu dem Film.
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Veröffentlicht am 18. März 2010 um 12:36 Uhr
Ich bin ehrlich, das Buch hätte ich ich mir eher nicht freiwillig gekauft, aber ich musste ja. In der Aktion “Einfach mal lesen” meiner BFS-Klasse wurde dieses Mal das oben genannte Buch von David Safier gewählt.
Es ist wahrlich leicht zu lesen und handelt von einer Romanze zwischen Marie, einer jungen Dame der Gegenwart, die sich in einen Zimmermann verliebt. Das Besondere an diesem Zimmermann ist, dass er Gottes Sohn ist und auf die Erde kommt, da die Apokalypse kurz bevor steht. Eine skurrile Liebesgeschichte, die an einigen Stellen zum Schmunzeln anregt, nicht sonderlich humorvoll, aber amüsant.
Das Ende mutet etwas profan an, steht aber – so gut ich es beurteilen kann – im Einklang mit der christlichen Lehre.
Subjektive Note: 3
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Safier
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Veröffentlicht am 11. September 2009 um 09:58 Uhr
Als Tarantino-Begeisterter war dieser Film ein absolutes Muss. Ich muss gestehen, dass ich gar nicht wusste, um was es in dem Streifen gehen würde, als ich im Kino saß. Ich wusste nur, dass deutsche Schauspieler mitspielen würden. Eigentlich hätte es spätestens da bei mir klingeln müssen, denn wann braucht Hollywood Deutsche? Richtig! Wenn es um Nazis geht.
Der Film spielt im besetzten Frankreich und handelt von dem Versuch die komplette Naziführung auf einem Schlag zu vernichten. Wie man es von Tarantino kennt, laufen mehrere Handlungsstränge simultan. Ungewöhnlich ist aber, dass diese größten Teils chronologisch verlaufen und nicht wild hin- und hergesprungen wird. Interessant ist auch, dass die zwei Protagonisten des Films sich gar nicht begegnen. Im Prinzip sind es zwei Geschichten, die zum ähnlichen Ende führen, simultan ablaufen, aber nicht direkt in Kontakt treten.
Ein von Anfang bis Ende packender, spannender, mitreißender Film der von spezieller Komik, über explizite Brutalität bis zur packenden Action alles beinhaltet. Detailreiche Aufnahmen werden in Ruhe gezeigt, um Stimmung zu erzeugen. Der Mut zu langen Szene wird belohnt. Selten erlebt man ein applaudierendes Publikum im Kino. Bei diesem Film war es wieder soweit.
Die Geschichte wird in diesem Film zwar umgeschrieben, aber bis zum Ende könnte die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruhen und sich somit in die Reihe von Ereignissen während des 2. Weltkrieges einreichen.
Subjektive Note: 1
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