Frisurenvorschläge für Linux

Veröffentlicht am 26. Mai 2010 um 14:15 Uhr

Was es nicht alles für Software im OpenSource-Bereich gibt. Kürzlich bin ich über eine Software gestolpert, die dem Friseur erlaubt, dem Kunden seinen zukünftigen Haarschnitt zu demonstrieren.

Das Schöne daran ist, dass das Tool nicht nur unter Linux laufen soll, sondern auch auf anderen gängigen Plattformen. Da es in Java programmiert ist, glaube ich auch, dass das relativ einfach funktionieren wird.

Die Anwendung ist recht simpel, bedarf aber eines Fotos, welches frontal aufgenommen wurde und auf dem so wenig wie möglich eigene Haare zu sehen sind. Dann legt man nur noch die Kopfform fest und schon kann man verschiedene Frisuren in unterschiedlichen Farben testen.

Außerdem ist das Werkzeug auch in der Lage Lidschatten, Rouge und Lippenstift hinzuzufügen. Darauf habe ich bei meinem Beispielbild aber verzichtet.

Für die Lernfeldarbeit bei den Friseuren ist das Programm sicherlich interessant, da es gute Ergebnisse erzielt und dennoch kostenfrei zu nutzen ist.

Das Programm nennt sich jKiwi und ist auf der eigenen Homepage für die verschiedenen Betriebssysteme herunterladbar.

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Screencasts unter GNU/Linux

Veröffentlicht am 1. März 2010 um 16:45 Uhr

Stiefmütterlich wurde das Thema gehandhabt. Es gab und gibt zwar recordmydesktop als Konsolenprogramm und dafür auch eine GTK-GUI, aber die Benutzbarkeit des Ganzen ließ schon zu wünschen übrig. Auf optische Rückmeldungen, welche Maustaste oder welche Taste auf der Tastatur gedrückt wurde, musste man gänzlich verzichten.

Diese Lücke scheint nun recorditnow zu schließen. Bisher mit Erfolg. Die stabile Veröffentlichung ist bereits in der Lage Klicks der Maus zu visualisieren. Die Entwicklerversion kann auch schon gedrückte Tasten darstellen. Mit diesen beiden Funktionen hängt es die Konkurrenz weit ab.

Recorditnow greift aber auch auf recordmydestop zrück, lässt die Funktionen für den Anwender aber einfacher erscheinen. Mit zwei Klicks bestimmt werden, welches Fenster aufgenommen werden soll oder ob der ganze Bildschirm herhalten muss.

Das Programm hat das Potential, eines meiner Lieblingsprogramme zu werden.

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Homebanking unter GNU/Linux

Veröffentlicht am 19. Januar 2010 um 14:35 Uhr

Jede Bank bringt ihre eigene Benutzeroberfläche mit, über die man per Browser seine Geschäfte erledigen kann. Um als Kunde von verschiedenen Banken nicht die Übersicht zu verlieren, ist der Einsatz einer Homebanking-Software auf dem heimischen PC angebracht.

Software out-of-the-box

Ubuntu bringt auch Software von Haus aus mit, mit denen das Verwalten möglich ist – oder möglich sein soll. Da ich aber von Natur aus kein Buchhalter bin und vom Buchen und der Buchhaltung wenig bis gar keine Ahnung habe, habe ich Kmymoney2 und GNUCash zwar ausprobiert, aber richtig verstanden habe ich keines der beiden Programme. Sicherlich sind die Programme großartig, wenn man weiß, was man wie wo verbuchen muss.

Keep it simple

Ich für meinen Teil brauche aber nur eine Software, mit der ich meine Konten – ähnlich der Web-Oberflächen – verwalten kann. Auf der Suche danach bin ich über hibiscus gestolpert. Es handelt sich dabei um eine Java-Applikation, die als Plugin in jameica geladen wird. Was das genau bedeutet, das weiß ich auch nicht ;) Fakt ist: In dem aktuellen nightly-builds funktioniert das Ganze auch mit meiner Bank, die sich augenscheinlich nicht an die HBCI-Standards hält. Das Programm ist einfach aufgebaut und erledigt genau das, was ich erwartet habe und die Installation ist dank einer guten Dokumentation recht einfach.

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Linux in Kiel

Veröffentlicht am 23. September 2009 um 07:08 Uhr

Seit dem ich in Kiel bin und hier das Referendariat begonnen habe, sind meine privaten Aktivitäten gegen Null gesunken. Ich mache kaum noch Sport, jedenfalls nichts mehr im Verein/in einer Sportschule, ich bin nicht mehr in der GNU/Linux-Szene aktiv etc. Das Einzige, was ich weiterhin mache, ist das Auflegen bei mth.House. Ob das alles so gut und richtig ist, dass sehen viele sicherlich anders, aber ich habe mich entschieden im Referendariat mein Bestes zu geben und viel Energie zu investieren und bereue diese Entscheidung nicht.

Linuxtage

Hin uns wieder zieht es mich dann aber doch raus und so ist es heute morgen ;) Ich habe gerade entdeckt, dass wieder die Kieler Linuxtage sind und spiele mit dem Gedanken mich mal dort sehen zu lassen. Mal gucken, was es Neues an der Front gibt, von dem ich Nichts erfahren haben.

Löblich ist immerhin, dass die lokale Presse dieses Event wahrnimmt und nicht, wie in Hamburg geschehen, ignoriert.

Geht jemand von Euch hin?!

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Amarok oder der Untergang eines guten Players

Veröffentlicht am 4. Juni 2009 um 08:53 Uhr

Seit geraumer Zeit beobachte ich die Entwicklung von Amarok. Wahrscheinlich macht das jeder Musikliebhaber der KDE nutzt. Aber was dort fabriziert wird ist nicht schön. Auch die neueste Version 2.1 stellt mich nicht zufrieden und ist ein Rückschritt zur Version 1.4.

Natürlich bettet sich das Layout in die neue KDE4 Oberfläche ein, aber das ist nur Effekthascherei. Wenig Funktionen, die in der 1.4er Version implementiert waren sind übernommen worden. Man kann froh sein, dass man noch Musik hören kann.1 Jetzt aber mal konkret, was funktioniert nicht:

  • Man kann die Wiedergabeliste nicht sortieren. (nach verteilten Punkten oder nach Länge des Liedes)
  • Man kann aus der Wiedergabeliste heraus keine Dateioperationen vornehmen. Sprich: Ein Lied löschen – nicht von der Liste sondern von der Platte.
  • Es ist nicht ersichtlich, wie man Medienplayer (Hardware) nutzt.
  • Könnte man sie nutzen, dann kann man keine kompletten Playlisten auf die Hardware übertragen/synchronisieren.
  • Man kann keine Bewertung innerhalb der Wiedergabeliste vornehmen.
  • Die Markierungsoption mit einem kleinen Plus, die in KDE allgegenwärtig ist, wurde nicht implementiert.

Ich bin somit schon auf der Suche nach einer Alternative. Auf diesem Weg fand ich songbird. Aber auch hier hält mich die mangelnde Medienplayerunterstützung von der Nutzung ab.

Es ist jedenfalls Schade, dass ein so gutes Produkt wie Amarok1.4 durch Aktionismus zu einem drittklassigen Programm reduziert wurde.

  1. Okay, die Spitze war böse – aber musste sein ;) []
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Kategorien: GNU/Linux | Medien