Veröffentlicht am 18. August 2010 um 10:39 Uhr
Keine Ahnung, ob das normal ist oder nicht, aber ich freue mich schon wieder auf die Arbeit. Wenn ich andere Kolleginnen und Kollegen höre, dann ist das meistens nicht der Fall
Aber vielleicht kommt das bei mir ja auch noch in den Jahren…
Andere freuen sich auf die Schule, damit sie dann wieder von zu Hause wegkommen, da die “Alte” oder der “Olle” nervt, aber so ist es bei mir nicht. Ich habe die sechs Wochen Renovierung und Umzug mit meiner Frau genossen – Aber ACHTUNG: Hier steht nichts von Erholung
Insgesamt werde ich fünf neue Klassen bekommen und eine alte als Klassenlehrer übernehmen. Auch das ist eine neue Herausforderung, die ich aber gerne annehme. Für dieses Schuljahr stehen dann noch der Umzug unserer Schulhomepage an, ein Workshop auf dem Landesfachtag Sozialpädagogik, ein Workshop zum Thema “Kooperatives Lernen” an unserem Schulentwicklungstag und wahrscheinlich auch eine Schulung für eine Weiterbildung im Bereich “Kooperatives Lernen”. Da habe ich mir ja schon wieder einiges vorgenommen.
Die letzten Tage der Ferien sind damit verplant, noch eine Kartons auszuräumen und Unterricht vorzubereiten. Also aufhören hier Blödsinn zu schreiben und ab an die Arbeit…
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Veröffentlicht am 2. Juli 2010 um 14:15 Uhr
Dieser Artikel ist ein Beitrag der Serie: Selbstmanagement als Lehrer»
Als Lehrkraft im deutschen Schulsystem ist man nicht nur damit beschäfftigt, Unterricht vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten, sondern ein großer Teil der alltäglichen Arbeit spielt sich außerhalb des Unterrichts ab. Nicht nur die hohe Anzahl der Sozialkontakte muss täglich verarbeitet werden, sondern auch die administrativen Aufgaben nehmen einen großen Teil der Zeit wahr.
In dieser Serie möchte ich aufzeigen, welche Strategien ich mir aufgebaut habe, um mit diesen Anforderungen umzugehen und ihnen auch weitestgehend gerecht zu werden. Dabei möchte ich feststellen, dass ich die meisten Verfahrensweisen von bestehenden System übernommen habe und mir daraus mein System erstellt habe. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es kein System gibt, das von jedem angenommen werden kann. Dennoch hilft es ungemein, die Arbeitsweisen von anderen kennenzulernen, um sich seine Rosinen herauszupicken.
Es sollen die Arbeitsabläufe beschrieben werden, die im Moment von mir genutzt werden. Diese können sich natürlich von Tag zu Tag ändern. Und auch diese Tatsache ist ein Teil des Systems, denn das System darf nicht zu starr sein. Ich muss es immer wieder ändern können, dürfen und müssen – nur so kann ich Arbeitsabläufe immer weiter optimieren.
Vielen Lesern, die sich schon mit Produktivität oder Selbstmanagement auseinandergesetzt haben, werden einige Sachen bekannt vorkommen, da sie sich an gängigen Systeme, wie GTD oder ZTD orientieren. Dennoch sind sicherlich neue Aspekte zu entdecken.
Jeden Freitag erscheint ab heute ein neuer Artikel zum beschriebenen Themenbereich in der Kategorie Selbstmanagement.
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Veröffentlicht am 28. Juni 2010 um 14:15 Uhr
Seit einiger Zeit bin ich dabei, für diesen Blog eine Reihe zum Selbstmanagement vorzubereiten. Dabei wird es nicht darum gehen, dass ich den heiligen Gral vorstelle und darstelle, wie man sich selbst und seine Zeit managen muss. Es geht vielmehr darum, wie ich den schulischen Alltag manage, welche Systeme ich nutze und welche Tools mir dabei helfen. Gerade in der Zeit, in der ich das Ganze vorbereite, kommt heute die Ausbildungskoordinatorin auf mich zu und fragt mich, ob ich nicht einen Vortrag zum Selbstmanagement für die Referendare machen möchte, denn diese hätten sie darauf angesprochen.
Wow – cool! Diese Einladung nehme ich natürlich sehr gerne an!
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Veröffentlicht am 25. Juni 2010 um 14:15 Uhr
In Schule gibt es ja allerhand Konferenzen, Fachgruppsitzungen, Abteilungsmeetings und einen Haufen andere Besprechungen. Leider mache ich immer wieder die Erfahrung, dass diese Besprechungen eher ungünstig bis gar nicht vorbereitet sind und dadurch unheimlich viel Zeit verloren geht.
Eine Klasse Methode um Meeting wirklich produktiv zu gestalten, habe ich in einem Video entdeckt. Dieses Video geht nur 5 (in Worten: fünf) Minuten und zeigt eindrucksvoll, wie man Besprechungen in nur 22 Minuten abhalten kann. Ob das wirklich funktioniert, dass weiß ich nicht, denn dazu müssten ja einige Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dann doch eher unwahrscheinlich erscheinen.
Kolleginnen und Kollegen müssten alle regelmäßig ihre dienstliche E-Mail-Adresse abrufen, relevante Nachrichten lesen und pünktlich zu den Besprechungen erscheinen. Aber das weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer geht, wenn Schülerinnen und Schüler etwas von einem wollen oder es Probleme gibt. Dennoch sollte man mit der Besprechung anfangen, wenn die Zeit erreicht ist und nicht erst, wenn alle da sind.
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Veröffentlicht am 15. Mai 2010 um 14:15 Uhr
Mir wurde da aus familiärer Quelle ein Video zugespielt: Diese Art der Pädagogik sollte ich doch auch mal in der Schule ausprobieren.
Ehrlich? Da hätte ich mal Lust zu – also nicht so wie Ihr denkt, sondern mit einem eingeweihten Schüler, der mit mir das Ganze spielt, um die Reaktion der anderen Schülerinnen und Schüler zu sehen.
Das Video zeigt nämlich nicht nur ein Verhalten der Lehrerin, was nicht geduldet werden kann, sondern auch die Schülerinnen und Schüler legen ein Handeln an den Tag, welches von einer Zivilcourage weit entfernt ist.
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