Ich mag keine Clowns…

Veröffentlicht am 27. Januar 2010 um 21:21 Uhr

… und ich mochte Sie noch nie. Ich habe keine Ahnung warum das so war und ist. Vielleicht weil sich erwachsene Menschen hinter einer Maske verstecken und sich albern präsentieren. Aber dieser Vertreter seiner Zunft brachte mich gerade zum Lachen. Es handelt sich um eine Werbung einer großen Discounterkette aus den USA.

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Gut, dass Eichborn keinen Elefanten im Logo hat

Veröffentlicht am 23. Oktober 2009 um 08:37 Uhr

Wie macht man auf einer Messe auf sich aufmerksam? Man kann Studenten in lustigen Kostümen bezahlen, so dass diese über die Messer laufen und Flyer verteilen. Booo… langweilig, schon tausendmal gesehen… Aktionskünstler die auf Stelzen die Besucher erschrecken… wenig aufregend.

Das Verkaufsgespräch

Werbefachmann: Wir haben da eine klasse Idee für die Buchmesse, wie wir Sie ins Gespräch bringen.
Verlagsinhaber: Jo – dann lass mal hören. <Gähn – was esse ich heute denn zu Mittag…>

W.: Also, sie haben ja eine Fliegen in ihrem Firmenlogo.
V.: <Blitzmerker…> Jo – haben wir…

W.: Wir haben uns gedacht, diese aufzunehmen…
V.: Das hört sich toll an… <Wow, das ist ja mal innovativ…>

W.: Wir lassen auf der Buchmesse mehrere hundert Fliegen frei.
V.: … <Alter… wer hat die Nulpe denn engagiert?>

W.: Sie denken jetzt bestimmt ich habs’e nicht alle…
V.: <Riiiichtiiiiig> Nein, nein… erzählen Sie mal weiter.

W.: Als Clou werden wir an die Fliegen kleine Fähnchen binden, die ihr Logo tragen! Die Fliegen fliegen über die ganze Messe und verteilen so ihre Werbung — Super, oder?
V.: <> …

W.: …
V.: …

W.: Oder? oder…
V.: Ne, ist ‘ne tolle Idee <Soll ich ihn raus schmeißen, auslachen oder die Jungs holen, die Jacken dabei haben, die man hinten zuknöpft?>

ACHTUNG: Das Gespräch ist frei erfunden, aber ich bin mir sicher: So oder so ähnlich war es!

Was dabei herausgekommen ist, dass könnt ihr Euch hier im Video ansehen:

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Sehr schöne Fernsehwerbung

Veröffentlicht am 14. Oktober 2009 um 12:19 Uhr

Ich habe das Video bereits über Twitter verlinkt, aber ich muss es hier einfach nochmals zeigen. Eine großartige Werbung, bei der man sich bis zum Ende fragt: “Um was geht’s überhautp?” Ich war kurz vorm Ende bei IKEA, aber das war dann doch die falsche Fährte… D

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Kategorien: Allgemein | Medien

Die Macintosh-Verschwörung

Veröffentlicht am 30. Juli 2009 um 10:56 Uhr

In einigen Fußnoten dieses Blogs habe ich meine Theorie schon angedeutet und jetzt ist es an der Zeit, die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Meine Beobachtungen

Wer heute am öffentlichen Leben teilnimmt, stellt fest, dass Mobiltelefone, tragbare Medienabspielgeräte und mobile Computer aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Fast jeder besitzt ein Mobiltelefon. Es wird in den meisten Fällen aber nicht als solches bezeichnet. Im Deutschen hat sich der Begriff Handy für das tragbare, fast überall einsetzbare Telefon etabliert.1 Das tragbare Medienabspielgerät ist nicht mehr der Walkman, wie vor ca. einem Jahrzehnt, sondern der MP3-Player. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gerät auch oggs, wmvs oder andere Formate abspielen kann. Der kleine mobile Computer wird zu einem Laptop, Notebook oder – wenn es noch kleiner ist – zu einem Netbook2 .

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt  immer mehr Benutzer solchen Schnickschnacks, die nicht die genannten Begriffe nutzen! Sie  benutzen immer die Produktbezeichnung, wenn sie von ihrem Gerät sprechen. Sprich: Sie sagen nicht “Gib mir mal mein Handy.”, sondern “Gib mir mal mein iPhone“. Diese Personen kaufen sich auch keinen Laptop, sondern ein MacBook. Wenn sie einen neuen Desktop PC kaufen, dann gibt es einen iMac.

Aber Achtung: Die Begriffe sind nicht als allgemeingültiger Gattungsname zu verstehen, wie zum Beispiel Tempo für Papiertaschentücher oder tesa für Klebestreifen. Es sind einzig Begriffe für die Produkte einer Firma – der Firma Apple.

Nun stellt sich die Frage, warum die Benutzer dieser Produkte ihren Sprachgebrauch so ändern, dass sie alltägliche Geräte nur noch mit dem Produktnamen bezeichnen.

Die geheimen Verträge

Meine Theorie ist, dass man beim Kauf eines Gerätes der Firma Apple einen Vertrag unterzeichnet, über den man nicht sprechen darf. In diesem Vertrag wird man verpflichtet, nur noch den Produktnamen zu nennen, wenn man über das neu erworbene Gerät spricht. In unserer Gesellschaft sind ähnliche Verträge und Abkommen ja nicht unüblich. Gerade die Modeindustrie produziert für horrende Verkaufspreise Kleidung, auf denen in großen Lettern der Firmenname gestickt oder gedruckt ist. Man bezahlt also einen hohen Preis dafür, dass man für die Firma Werbung macht.  Man verpflichtet sich für das Unternehmen ständig zu werben, obwohl man dafür bezahlt hat. Ein weiteres Beispiel sind KFZ-Vertragswerkstätten, die gerne mal die Fahrzeuge mit Aufklebern der Werkstatt verzieren oder den Nummernschildhalter austauschen.

Aber in den geschilderten Fällen muss man seine Gewohnheiten nicht aufgeben, wie es beim Kauf eines Apple-Produktes der Fall ist. Die Menschen, die sich also ein Gerät von Apple zulegen, sind wahrscheinlich Gefangene dieses Knebelvertrages. Da die meisten Geräte von Apple über ein eingebautes Mikrofon verfügen, ist die Kontrolle für Apple ein Leichtes. Restriktionen können dann beim Einspielen von Updates schnell vollzogen werden.

Solidarität

Diese Verträge sind in meinen Augen unmenschlich. Aus Solidarität zu den armen, an Verträgen gebundenen Benutzern bin ich dazu übergegangen, die meisten meiner Gebrauchsgegenstände auch beim Produktnamen zu nennen. Ich suche somit nicht mein Notitzbuch mit Stift, sondern mein Moleskine mit dem Pilot G2. Auch meine Laptops sind mein Thinkpad und mein Ideapad. Wenn ich frage wo das Auto geparkt ist, frage ich nach dem BMW oder dem 535.

Ich fordere alle auf, auf den Missstand beim Verkauf von Apple-Produkten aufmerksam zu machen und ebenso alle Gebrauchsgegenstände beim Produktnamen zu nennen und auf Nachfrage zu erklären, warum man dieses tut. Nur wenn wir gemeinsam gegen diese Verträge kämpfen, können die Benutzer der Apple Produkte auch wieder einen normalen, deutschen Sprachgebrauch annehmen.

Wahrscheinlichkeit

Die Theorie der geheimen Verträge scheint für den einen oder die andere an den Haaren herbeigezogen, aber es gibt sonst keine logische Begründung, warum erwachsene Menschen ihr Verhalten sonst so dermaßen ändern würden. In der von Wirtschaft geprägten Welt, in der wir leben, kann ein solches Vorgehen nicht ausgeschlossen werden.

Die Entmündigung, die wir vom Staat befürchten, vollziehen wir schon in großen Teilen ganz alleine durch die Entwicklung unserer Wirtschaft. Also: Seid solidarisch mit den Tölpeln, die sich in den Fängen eines Großkonzerns befinden und nennt auch ihr Eure Dinge beim Namen!

  1. Zu der Unsinnigkeit dieses Begriffes, empfehle ich folgendes, englisches Video: http://www.youtube.com/watch?v=px7Q5rGbmTg []
  2. Obwohl Netbook ein eingetragenes Warenzeichen ist und nicht alle kleinen Computer Netbooks sind. []
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Englische Bezeichnungen in deutschen URLs

Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 um 12:00 Uhr

Gestern sah ich das erste Mal eine Werbung für die Produkte von Nivea, die ausschließlich für uns Männer gedacht sind. Die beworbene URL habe ich kurzzeitig nicht verstanden: www.niveaformen.de. “Nivea Formen”? Was für Formen? Was hat das mit mir als Mann zu tun? Sekundenbruchteile später, machte es klick und ich wusste, was die Werbenden von mir wollten: “Nivea for men”. Aber sicherlich liegt es an, mir, dass ich nicht sofort englische Worte in einer deutschen url vermute ;)

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